Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

185. 10. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Ankara Außenminister Der Gesandte berichtet, daß er die Anweisungen des Aktenstückes Nr. 182 ausgeführt habe; der türkische Außenminister hat zuge­sagt, vorbehaltlich der Zustimmung des Präsidenten der Republik, mit Gafencu im Sinne der Bitte zu sprechen. III. DIE ENGLISCH—FRANZÖSISCH—SOWJETISCHEN VERHANDLUNGEN UND DIE DEUTSCH—ENGLISCHEN AUSGLEICHSVERSUCHE; DIE DANZIG-FRAGE; DIE UNGARISCH—RUMÄNISCHEN UND DIE UNGARISCH—JUGOSLAWISCHEN BEZIEHUNGEN; STANDPUNKT DER UNGARISCHEN REGIERUNG FÜR DEN FALL EINES DEUTSCH—POLNISCHEN KRIEGES (10. Juni—10. August 1939) 186. 11. 6. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London In Londoner politischen und diplomatischen Kreisen werden Chamberlains xmd Halifax' Reden vom 8. Juni als ein Angebot an Deutschland zur Einigung betrachtet; im Falle einer positiven Reaktion der deutschen Regierung würden die mit der Sowjet­union geführten Verhandlungen überflüssig werden. 187. 13. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in London Der Gesandte wird angewiesen, im Zusammenhang mit Halifax' Rede vom 8. Juni durch eine Note im englischen Außenmini­sterium mitzuteilen, daß zwischen Ungarn und Rumänien terri­toriale Probleme bestünden ohne deren schnelle Lösung keine Beruhigung im Donauraum zu erwarten sei; die ungarische Regie­rung ersuche die englische Regierung diese Frage zu den Problemen zu zählen, deren Lösung zur Milderung der gespannten Atmo­sphäre in Europa notwendig sei. 188. 13. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Ankara Außenminister Zum Aktenstück Nr. 182. Der türkische Außenminister hat die ungarisch —rumänische Territorialfrage Gafencu gegenüber erwähnt, der erklärt habe, ihm seien keine ungelösten territorialen Probleme zwischen Ungarn und Rumänien bekannt. 189. 13. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Ankara Außenminister Fortsetzung des Aktenstückes Nr. 188. Der Gesandte berichtet, er habe eine Unterredung mit Gafencu gehabt, der ausführte, er halte den Entwurf der ungarischen Regierung für ein Minderheiten­abkommen für unannehmbar, denn spätere ungarische Regierungen könnten es als Vorwand zur Einmischung benutzen; er beanstan­dete, daß die ungarische Regierung zu Jugoslawien freundschaft­liche Beziehungen, zu Rumänien aber nur eine Normalisierung der Beziehungen anstrebe. 190. 13. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Ankara Außenminister Fortsetzung des Aktenstückes Nr. 189. Der Gesandte teilt dem rumänischen Außenminister mit, die friedliche Regelung der ungarisch —rumänischen Territorialfragen würde auch die Sicher­heit beider Staaten stärken; nach Gafencus Ansicht müßten zu­nächst die Beziehungen freundschaftlicher gestaltet werden, erst dann könnten die zwischen den beiden Staaten stehenden strittigen Fragen gelöst werdeil. 845

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