Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

479. 11. 5. 1939 Bukarest 137. 138. 11. 5. 1939 Bukarest 12. 5. 1939 Rom 139. 12. 5. 1939 Warschau 140. 12. 5. 1939 Warschau 141. 12. 5. 1939 Warschau 142. 14. 5. 1939 London Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­minister Gafeneu informiert über seine Beratungen in Berlin, Paris, London und Rom und über seine Unterredungen mit den amerikanischen Botschaftern in London und Paris, Kennedy und Bullit; seiner Uberzeugung nach werden England und Frankreich alle die Staaten unterstützen, die Deutschland angreift und die die Last der bewaff­neten Verteidigung auf sich nehmen; die Vereinigten Staaten wür­den nicht sofort in den europäischen Krieg eintreten, würden aber die Westmächte materiell unterstützen; die Ansicht von den Interessen der Achsenmächte sei in Berlin und Rom nicht einheit­lich; auf seinen Auslandreisen habe er keine Erklärung über Rumä­niens Neutralität abgegeben. Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Unterredung mit Gafeneu über die ungarisch —rumänischen Bezie­hungen und über die Regelung der Minderheitenfrage; Gafeneu hält die Regelung der Minderheitenfrage im Geiste der Abmachung von Bled für möglich, würde aber bei der Regelung der ungarisch — rumänischen Beziehungen die Vermittlung der italienischen Regie­rung begrüßen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Der Staatssekretär des Äußeren, Buti, teilt mit: Ziel des deutsch­italienischen Bündnisabkommens ist, auf die Aktion der West­mächte zu reagieren und die bisher übernommenen Verpflichtun­gen schriftlich niederzulegen; der Vermittlungsaktion des Papstes kann keine größere Bedeutung beigemessen w-erden; mit Litwinows Ablösung ist eine neue Situation entstanden, die noch nicht über­blickt werden kann. Brief des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenministe 1" Der Gesandte analysiert im einzelnen die Entwicklung der unga­risch —polnischen Verbindungen und stellt fest, die Aufrechterhal­tung des ungarisch —polnischen Freundschaftsverhältnisses sei in der gegebenen außenpolitischen Lage wegen Ungarns achsenfreund­licher Politik immer schwieriger; für eine Verbesserung der Bezie­hungen ist seiner Meinung nach die weitere Haltung .1er ungari­schen Presse von Bedeutung. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Entsprechend den Anweisungen in Aktenstück Nr. 133 hat der Gesandte den leitenden Persönlichkeiten im polnischen Außen­ministerium erklärt, die ungarische Regierung würde unverändert an der polnisch —ungarischen Freundschaft festhalten, die Haltung der polnischen Presse aber habe eine kühle Atmosphäre zwischen beiden Staaten geschaffen: der Außenstaatssekretär drückte seine Hoffnung auf eine Möglichkeit zur Beseitigung der Mißverständ­nisse aus. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Der Leiter der Ostabteilung im polnischen Außenministerium sieht den Grund für die ungarisch —polnische Pressespannung darin, daß die ungarischen Blätter in den strittigen Fragen zwischen Deutschland und Polen für Deutschland Stellung beziehen. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Nach Ansicht des deutschen Botschafters in London, Dirksen, werde die deutsche Regierung nach der Lösung der polnischen Frage und nach Erfüllung der Kolonialforderungen keine neuen 838

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