Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

512. 513. 20. 3. 1939 Rom 20. 3. 1939 Bukarest 514. 20. 3. 1939 Budapest 515. 516. 20. 3. 1939 Rom 20. 3. 1939 Belgrad 517. 21. 3. 1939 Bukarest 518. 21. 3. 1939 Budapest zeitig mit Bukarest. Es gedächte, die beiden Länder gegeneinander auszuspielen, um sich in beiden Ländern wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Der rumänische Gesandte in Rom und der Staatssekretär im polni­schen Außenministerium sähen es im Interesse der ungarisch-rumäni­schen Beziehungen für nützlich an, wenn Ungarn die rumänischen Wün­sche ohne Kompensationen erfüllte. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­minister Rumänien hätte keine aggressiven Absichten Ungarn gegenüber, trachte vielmehr eine Besserung der ungarisch-rumänischen Beziehun­gen zu erzielen. Die Slowakei sei aus unbekannten Gründen von starken deutschen Truppen besetzt worden; die Rumänen könnten daher unter solchen Umständen ihr Land nicht unvorbereitet und schutzlos lassen. Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem rumänischen Gesandten Bossy und Vörnle, dem ständigen Stellvertreter des ungarischen Außen­ministers Nach der Verhandlung über die wechselseitigen Grenzverletzungen sei in der Angelegenheit der rumänischen und ungarischen militäri­schen Maßnahmen festgelegt worden, daß keiner der beiden Partner aggressive Absicht habe. Bossy beantragte die gleichzeitig durchzu­führende Demobilisierung. Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Der deutsche Botschafter in Rom Mackensen hätte anläßlich der ungarischen Besetzung der Karpatoukraine das Wohlwollen der Deutschen Ungarn gegenüber, und der ungarische Gesandte in Rom die Sympathie Ungarns für Deutschland betont. Die Deutschen hätten die Italiener nicht von der tschechoslowakischen Aktion in Kenntnis gesetzt. Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Anläßlich der Debatte über das Budget des Außenministeriums hätte der jugoslawische Außenminister Cincar-Markovic in seinem Exposé auseinandergesetzt, daß Jugoslawien von seiner außenpolitischen Richtung nicht abweichen würde, eine aktive Friedenspolitik betriebe und die sich ergebenden Probleme mit Hilfe von Verhandlungen zu lösen gedenke. Er hätte die einzelnen europäischen Länder aufge­zählt, mit denen Jugoslawien gute Beziehungen aufrechtzuerhalten oder die schon vorhandenen weiter zu festigen wünscht. Der Außen­minister hätte betont, Jugoslawien sei fest entschlossen, seine Interes­sen und seine Integrität zu verteidigen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­minister Nach den Informationen Gafencus verfolge die rumänische Regierung die militärischen Maßnahmen Ungarns mit Bestürzung; Rumänien hätte keine aggressiven Absichten; Gafencu hätte gehofft, Ungarn werde die rumänischen Ansprüche befriedigen, statt dessen mobilisiere es und betone die Rückgewinnung Siebenbürgens. Der ungarische Gesandte hätte die ungarischen Maßregeln mit der Haltung Rumäniens begründet und mitgeteilt, daß die ungarische Regierung zu Ver­handlungen bereit sei. Gafencu hätte um die Einleitung dieser Ver­handlungen gebeten. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Generalkonsul in Netv York Der Präsident der Karpatorussischen Union hätte den Außenminister telegraphisch gebeten, daß die Komitate Ung, Zemplén, Sáros und 51 Magyarország külpolitikája 801

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