Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

Szepes ail die Karpatoukraiue riickgegliedert würden. Der General­konsul möge veranlassen, daß dieses Telegramm den Regierungen der Großmächte sowie den Staatsoberhäuptern der Achsenmächte gesendet werde. 519. 21. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Rom Die ungarische Regierung sei nicht geneigt, Rumänien Teile der Karpatoukraine zu überlassen, werde den Rumänen höchstens das Recht zusichern, die Kőrösmezőer Eisenbahnlinie zu gebrauchen. 520. 21. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Bukarest Der Außenminister beabsichtige die Tatsache diplomatisch auszu­nützen, daß Rumänien zunächst die Hälfte der Karpatoukraine und 48 Stunden später nur noch einige Gemeinden beansprucht hätte. Er gedenke, den Rumänen einzig und allein das Recht zuzubilligen, die Eisenbahnlinie Dorka-Kőrösmező benutzen zu dürfen. 521. 21. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Ciano halte die Lage Jugoslawiens für schwer. Mussolini vertrete den Standpunkt, daß Jugoslawien, falls seine gegenwärtige Zusammen­setzung eine Veränderung erfahren müsse, unter Geltungmachung des italienischen Einflusses aufgeteilt würde. Ciano hätte den diesbezügli­chen Plan dargelegt, nach welchem die gemeinsame ungarisch-italie­nische Grenze durch Aufteilung des slowenischen Gebietes erreicht würde. Von den Gebieten Bánát und Bácska sei vorläufig nicht die Rede gewesen. 522. 21. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Washington an den Washington Außenminister Die amerikanische Öffentlichkeit würde im Falle eines ungarisch­rumänischen Konfliktes Ungarn als Aggressor betrachten und mit den verhaßten Deutschen identifizieren. Selbst nach Ansicht von mit Ungarn sympathisierenden Persönlichkeiten wäre es besser, sich der deutschen Gewalt zu widersetzen, eher ihre Besetzung zu erdulden als nach ihrer Besiegung ihr Los zu teilen. 523. 21. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Ciano freue sich der ungarischen Erfolge, sei aber überzeugt, daß Ungarn später unter starken deutschen Druck geraten würde. Der ungarische Gesandte hätte erklärt, daß Ungarn — neben der achsen­treuen Politik — seine Freiheit und staatliche Selbständigkeit gegen jedermann verteidigen werde. 524. 21. 3. 1939 Brief des ungarischen Militärattaches in Rom an den Leiter der Abteilung Rom VI/2 im Ministerium für Landesverteidigung Italien hielte es für wichtig, die weitere Expansion Deutschlands über Kroatien nach dem Balkan zu verhindern. Es sei der Meinung, daß die kroatische Frage sich binnen kurzem verschärfen und Jugoslawien von selbst zerfallen würde, worauf es zur Annexion Kroatiens käme. 525. 21. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Trotz der Friedensphrasen Hitlers sei man im Foreign Office auf uner­wartete Ereignisse vorbereitet gewesen. Die Beseitigung der Tschecho­slowakei als Staat hätte eine starke psychologische Wirkung ausgelöst. England hätte zu wählen gehabt zwischen Krieg oder dem Sichab­finden. Wegen ihres Wunsches nach Frieden hätten die Engländer das letztere gewählt, trotz der Tatsache, daß sie die Deutschen hassen, und ihr Haß sich nur steigere. Der englisch-französische Protest sei nur bloße Formalität gewesen, sie hätten kein Vertrauen in sein Er­802

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