Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

504. 19. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außen­London minister Nach der Mitteilung des Chefs des Reuterbüros betrachte die englische Regierung den Fall Rumänien als eine Angelegenheit Englands. 505. 19. 3. 1939 Telegramm des gewesenen Ministerpräsidenten der Karpatoukraine an Wien den ungarischen Außenminister Der Ministerpräsident protestiert gegen die Hinrichtungen durch die ungarischen Besatzungstruppen und setzt sich für die internierten karpatoukrainischen Persönlichkeiten ein. 506. 19. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Die Liquidierung des tschechoslowakischen Staates hätte in Belgrad Bestürzung und Unruhe, in politischen Kreisen Ratlosigkeit hervor­gerufen. Es sei auch zu Demonstrationen gekommen. Man befürchte den zu erwartenden deutschen Druck auf Jugoslawien. Die Deutschen könnten den Kroaten ein Protektorat anbieten und die Frage der deutscheu Minderheiten verschärfen. Die Besetzung der Karpato­ukraine durch Ungarn hätte man, wenn auch nicht gerne, zur Kenntnis genommen. Jugoslawien würde wahrscheinlich trachten, sich von Ver­wicklungen fernzuhalten. Es setze seine Politik der Annäherung an Ungarn fort, ohne sich in bezug auf die Zukunft zu verpflichten. 507. 19. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Der Gesandte berichtet über die Auswirkung der tschechoslowakischen Ereignisse in Rumänien. Die rumänische Regierung sei überrascht worden, von Seiten Polens würde sie ermutigt, das von Rumänien beanspruchte Gebiet sofort zu besetzen. Die Polen seien nur zu diplo­matischer Unterstützung geneigt. Die Rumänen beschränkten ihre Ansprüche nunmehr bloß auf vier von Rumänen bewohnte Gemeinden und die Eisenbahnlinie von Körösmező. Sie hätten militärische Maß­nahmen getroffen und seien unruhig, da sie einen deutschen Angriff befürchten. 508. 19. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Über die wirtschaftlichen deutsch-rumänischen Verhandlungen lägen keine vollkommen verläßlichen Nachrichten vor, doch seien solche im Gange. Auf Grund der Nachrichten aus englischer Quelle seien die Deutschen mit brutalen, ultimatumartigen Forderungen aufge­treten. Der rumänische Außenminister hätte dies widerlegt, die Deutschen übten keine Pression auf sie aus, die Verhandlungen würden hoffentlich für beide Teile befriedigend verlaufen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außen­minister Die rumänische Regierung verständigte die türkische Regierung, Deutschland hätte einen Antrag zur Monopolisierung der Ausfuhr des ganzen rumänischen Öls gestellt. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­minister In bezug auf die karpatoukrainische Grenzfrage übernähmen die Deutschen nicht die Vermittlung zwischen Rumänien (bezüglich der rumänischen Gebietsanforderungen) und Ungarn, sondern hätten sie zu direkter und friedfertiger Erledigung der Angelegenheit aufgefor­dert. In bezug auf den slowakischen Schutz gäbe es Schwierigkeiten. 511. 20. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­Warschau minister Lubienski sei der Meinung, Deutschland treibe eine doppelzüngige Politik. Es ermutige Ungarn gegen Rumänien und verhandle gleich­509. 510. 19. 3. 1939 Ankara 20. 3. 1939 Berlin 800

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