Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

442. 15.3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau Warschau an den Außenminister Nach Lubienski würden rumänische Truppen eventuell kleinere Aktionen zwecks Besetzung einzelner von Rumänen besiedelten Ge­meinden durchführen. Er hätte ersucht, die ungarischen Truppen mögen jeden Zusammenstoß mit ihnen vermeiden. 443. 15. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister In Belgrad stehe man der neuen Lage ratlos gegenüber und wolle sich von allen Komplikationen fernhalten. 444. 15. 3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau Warschau an den Außenminister Mitteilungen Becks: Er hätte dem slowakischen Außenminister er­klärt, daß Polen die den Interessen des slowakischen Volkes entspre­chende Lebensform anerkenne; er hätte die rumänische Regierung ersucht, Zusammenstöße zu vermeiden. Die polnischen Truppen hätten die Grenze besetzt. 445. 15. 3. 1939 Telegramm des karpatoukrainischen Ministerpräsidenten an den Chust Außenminister Die karpatoukrainische Regierung hätte eine aus drei Mitgliedern bestehende Delegation zwecks Besprechung der Zugehörigkeit des Landes nach Budapest entsendet und ersuche um Unterbrechung der Kriegsoperationen bis zum Abschluß der Verhandlungen. 446. 15. 3. 1939 Antworttelegramm des ungarischen Außenministers an den Minister­Budapest Präsidenten der Karpatoukraine Die ungarische Regierung erwarte die Ankunft der Delegation. Sie sei jedoch nicht in der Lage, die Kriegsoperationen zu unterbrechen, da die Besetzung der Karpatoukraine beschlossen sei. 447. 15. 3. 1939 Telephonisches Telegramm des ungarischen Konsuls in Bratislava an Bratislava den Außenminister Nach einer im slowakischen Außenministerium erhaltenen Auskunft marschierten die deutschen Truppen nicht in die Gebiete östlich von Zsolna (2ilina). Durcansky unterhandle in Wien über die Frist des Aufenthaltes der deutschen Truppen in der Slowakei. 448. 15. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Nach gewissen Nachrichten marschierten die deutschen Truppen im Vágtál nach Eperjes (Presov). Der Gesandte stelle fest, aus welchem Grund das geschehe. 449. 15. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen' Berlin minister Göring hätte den Gesandten benachrichtigt, daß die polnischen Trup­pen — wo immer sie die Grenze der Karpatoukraine überschreiten —, von den Deutschen zurückgeschlagen würden. Weizsäcker empfähle den schnellstmöglichen Vorstoß der ungarischen Truppen. Meissner hätte sich erkundigt, ob sich die Slowaken nicht Ungarn anzuschließen gedächten. Angeblich ermutigten einzelne deutsche Foren die Rumänen, ihre Ansprüche auf gewisse Teile der Karpatoukraine geltend zu machen. Woloschin hätte Hitler um Hilfe gebeten. Seine Bitte sei jedoch unbeantwortet geblieben. 450. 15. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­Bukarest minister Gafencu sei nicht gegen die ungarische Besetzung der Karpatoukraine, wenn die ungarische Regierung geneigt wäre, die rumänischen Wünsche zu erfüllen. Er hätte sich erkundigt, ob die Besetzung nach vor­heriger Zustimmung von Seiten Berlins erfolgt sei. 791

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