Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

Freiheit und Vermögen der ungarischen Einwohnerschaft gesichert, die Evakuierung der tschechischen Truppen hätte begonnen, nur reguläre Soldaten und Sicherheitsorgane sollten Waffen tragen. Was die Forderung der Aufrüstung der ungarischen Selbstverteidigungs­formationen betrifft, teilt die karpatoukrainische Regierung mit, daß nur die reguläre Armee und die offiziellen Sicherheitsorgane berech­tigt sind, Waffen zu tragen. 435. 15. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Der Außenminister teilt zur Regelung der Besprechungen mit: Nach den Ereignissen in Munkács vom 6. Januar hätte die ungarische Regie­rung der tschechoslowakischen Regierung mitgeteilt, daß die unga­rischen Truppen, wenn es abermals zu Grenzzwischenfällen käme, die Demarkationslinie überschreiten würden. Von tschechischer Seite sei es zu neuen Provokationen gekommen, so daß die ungarischen Truppen zwecks endgültiger Ordnung der Angelegenheit in karpatoukrainisches Gebiet einmarschierten. 436. 15. 3. 1939 Telephonische Meldung des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister Von offizieller Seite sei ihm mitgeteilt worden, daß die deutschen Truppen ihren Einmarsch in die Slowakei begonnen haben. 437. 15. 3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Konsuls in Bratislava Bratislava an den Außenminister Tiso teilte ihm mit, er sei bereit, mit Ungarn in Verhandlungen zu treten. 438. 15. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Warschau Der Außenminister gibt den Inhalt des Telegramms an, das er an den ungarischen Gesandten in Belgrad gerichtet hatte und fügt hinzu, daß der Antrag, den Ungarn früher Rumänien gestellt, der damals aber abgelehnt wurde, infolge der neuen Umstände schon gegenstandslos geworden sei; dies um so eher, da seiner Information gemäß die Rumänen mehr als die Hälfte der Karpatoukraine beanspruchten. 439. 15. 3. 1939 Ultimatum des ungarischen Außenministers an den Ministerpräsidenten Budapest der Karpatoukraine Den im Verein mit der Armee einmarschierenden staatlichen Organen Ungarns möge die Herrschaft widerstandslos übergeben werden. In diesem Fall werde niemandem, sowohl was seine persönliche Sicherheit als auch sein Vermögen betrifft, ein Leid zugefügt werden. 440. 15. 3. 1939 Telephonmeldung des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Nach den Informationen Görings seien die ungarischen Truppen im Begriff, in Pozsony (Bratislava) einzumarschieren. Nachdem der ungarische Gesandte dies widerlegt hatte, hätte ihm Göring folgendes mitgeteilt: Die Slowakei stehe unter deutschem Schutz; die deutschen Truppen seien in Prag einmarschiert. Böhmen und Mähren bildeten einen Teil des deutschen Reiches. Er wünsche Ungarn viel Glück zu seiner karpatoukrainischen Aktion. 441. 15. 3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau Warschau an den Außenminister Der Gesandte beantragt, daß die ungarische Armee unter irgendeinem Vorwand weiter, jenseits der administrativen Grenzen der Karpato­ukraine, vorstoße und auch die Eisenbahnlinie von Homonna besetze. 790

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