Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet
Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata
427. 14. 3. 1939 Chijfretelegramm des Außenministers an sämtliche ungarischen GeBudapest sandten Die ungarischen Truppen hätten den Vorstoß in die Karpatoukraine begonnen. Der Außenminister weise die Gesandten an, dies mit den neueren Grenzverletzungen der Tschechoslowaken zu begründen. 428. 14. 3. 1939 Tagesbericht über die Unterredung des rumänischen Gesandten in BudaBudapest pest Bossy mit Vörnle, dem ständigen Stellvertreter des ungarischen Außenministers Vörnle hätte die Beweggründe für die Besetzung der Karpatoukraine angegeben, für eine Aktion, die er als polizeiliche Maßnahme hinstellt. Bossy hätte sich nach der Haltung erkundigt, die von den Deutschen zu erwarten sei und im Namen seiner Regierung erklärt, daß die endgültige Ordnung der im Wiener Schiedsspruch festgesetzten Grenzen nur unter Einbeziehung Rumäniens und sämtlicher interessierten Staaten erfolgen könne. 429. 14. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den AußenRom minister Mussolini und Ciano begrüßten mit Freuden den Vormarsch der ungarischen Truppen, empfahlen schnelles Handeln und stellten im Bedarfsfalle ihre diplomatische Unterstützung in Aussicht. Die kroatische Frage hätte sich verschlimmert. 430. 14. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Rom Der Gesandte möge Mussolini und Ciano für die in Aussicht gestellte diplomatische Unterstützung im Zusammenhang mit der karpatoukrainischen Frage danken. Von deutscher Seite seien keine Komplikationen zu erwarten. Rumänien hätte in milder Form erklärt, an der Sache interessiert zu sein. Die ungarischen Truppen hätten den Befehl, die ganze Karpatoukraine zu besetzen bzw. einzuverleiben. 431. 14. 3. 1939 Telegramm des Ministerpräsidenten der Karpatoukraine an den AußenChust minister Infolge des Zustandekommens der selbständigen Slowakei könne die Karpatoukraine in Hinkunft nicht mehr einen Teil des tschechoslowakischen Staates bilden; darum proklamiere der Ministerpräsident die Bildung eines selbständigen karpatoukrainischen Staates. 432. 14. 3. 1939 Tagesbericht über die Unterredung des italienischen Gesandten in BudaBudapest pest Vinci mit Vörnle, dem ständigen Stellvertreter des ungarischen Außenministers Vörnle informierte Vinci, beantwortete dessen Fragen: an der ungarisch-karpatoukrainischen Grenze sei es zu neuen Grenzzwischenfällen gekommen, weshalb die ungarische Regierung die Demarkationslinie nicht weiter beachte. Die Slowakei hätte ihre Unabhängigkeit proklamiert, die Karpatoukraine sei dadurch isoliert worden, und Exzesse dürften bevorstehen. Vörnle setzte auseinander, wie wichtig dieses Gebiet für Ungarn sei; er rechne mit der Uninteressiertheit Deutschlands in dieser Frage. 433. 14. 3. 1939 Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem tschechoslowakischen Budapest Gesandten in Budapest Kobr und Vörnle, dem ständigen Stellvertreter des ungarischen Außenministers Kobr hätte die Antwort der tschechoslowakischen Regierung auf das ungarische Ultimatum überreicht, ohne Aufklärung über Einzelheiten geben zu können. 434. 14. 3. 1939 Antwortnote der tschechoslowakischen Regierung auf das Ultimatum der Budapest ungarischen Regierung Die karpatoukrainische Regierung akzeptiere prinzipiell die Wünsche der ungarischen Regierung. Die Internierten würden freigelassen, 789