Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

370. 27. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Nach den Informationen durch den Botschafter Attolico unter­schätzten die Italiener die Aufrüstung und die Stärke der West­mächte. Die Aufrüstung Englands beschränke sich ausschließlich auf Abwehr. Die Haltung der Vereinigten Staaten bezeichneten die Italiener als ernst. 371. 27. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Die Kriegspsychose steigere sich auch in Deutschland, doch wage niemand etwas zu prophezeien. Die Verwirklichung der italienischen Forderungen ließe sich nicht länger verschieben. Nach den Anzeichen zu schließen wünschten die Achsenmächte die Oststaaten für sich zu gewinnen. Hitler und Göbbels beschuldigten die demokratischen Staaten und das Judentum der Kriegshetze. 372. 27. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Der Gesandte charakterisiert die Außenpolitik des abgedankten Stojadinovic und stellt fest, dieser sei nie ausgesprochen deutsch­freundlich gewesen, er hätte nur die geographische Nähe, das politi­sche und wirtschaftliche Ubergewicht der Achsenmächte berück­sichtigt, hätte sich aber nicht den Weg zu den Westmächten ver­sperren wollen. In dieser Hinsicht sei es wahrscheinlich, daß es während der neuen Regierung zu keiner Änderung in der Außenpolitik Jugoslawiens kommt. Der Prinzregent Paul sei nicht deutschfreund­lich, sondern stehe unter starkem englischem Einfluß. Nur seine scharfe antibolschewistische Einstellung sei das einzige Band, das ihn mit der Gedankenwelt des Deutschen Reiches verknüpft. 373. 27. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Anläßlich eines Privatgespräches hätte sich Prinzregent Paul un­freundlich über Stojadinovic geäußert. Der Prinzregent stehe unter starkem englischem Einfluß. 374. 27. 2. 1939 Brief des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Warschau Während eines Privatgesprächs hätte Kobylanski der Gattin Ciános die Ursachen mitgeteilt, derentwegen sich die polnische Öffentlichkeit gegen Deutschland wandte. Er hätte die deutsche Agitation in der Karpatoukraine und jene Information erwähnt, daß deutsche Agenten mit dem Attentat gegen Beck und den Präsidenten der polnischen Republik betraut worden seien. 375. 27. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Nach Minister, Meissner dem Leiter des Präsidialamts Hitlers, müsse sich die Tschechoslowakei in außenpolitischer, militärischer und wirt­schaftlicher Beziehung nach Deutschland richten. Es müsse vermieden werden, daß die Tschechoslowakei — falls Deutschland eventuell im Westen engagiert würde—einen Kräftefaktor im Rücken Deutschlands bilde. Er gäbe zu, daß in den slowakischen und karpatoukraini­schen Gebieten auch ungarische Interessen vorhanden seien. 376. 28. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Die deutsche und die italienische Regierung seien nicht geneigt gewesen, sich der sowjetischen Regierung gegenüber einer stärkeren Geste zu bedienen. Es bestehe auch keine Hoffnung, daß sich Deutsch­land zu dem vom ungarischen Außenminister beantragten gemein­samen demonstrativen Schritt bei Litwinow entschließe. Wegen Mangels an Rohstoffen könne Deutschland den sowjetischen Markt nicht entbehren. 377. 28. 2. 1939 Brief des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Warschau Budapest Der Gesandte möge im Namen des Reichsverwesers Beck ersuchen, daß dieser anläßlich seines Besuches in London Chamberlain und Halifax die wirtschaftlichen und politischen Ursachen auseinander­setze, weshalb Ungarn die Karpatoukraine benötige. 781

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