Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet
Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata
362. 25. 2. 1939 Telegramm des ungarischen Außenministers an den japanischen AußenBudapest minister Der ungarische Außenminister dankt für das Telegramm anläßlich des Beitritts Ungarns zum Antikominternpakt. 363. 25. 2. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Spanien Der Außenminister erkundigt sich, welche Kriegsmaterialien er nach Beendigung des spanischen Krieges von den Spaniern erwerben könnte. 364. 26. 2. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Paris Der Gesandte möge untersuchen, ob der böswillige Artikel im Oeuv re über das Attentat in der Dohänystraße rektifiziert worden sei. Sollte das nicht geschehen sein, so sehe sich die ungarische Regierung genötigt, den Berichterstatter auszuweisen. 365. 26. 2. 1939 Meldung der Kartenreambulierungsdirektion an den Generalstabschef (Ohne Die Direktion meldet, daß die Polen in der Karpatoukraine einen Ortsangabe) bewaffneten Aufstand organisieren, und die Verteilung der Munition durch das polnische Konsulat bereits begonnen hätte, sie frage an, ob die Organisierung des Aufstandes mit Wissen der ungarischen zuständigen Stellen geschähe, und bitte um Weisung, wie man sieh der polnischen Aktion gegenüber verhalten solle. 366. 27. 2. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Zwecks Informierung teilt der Außenminister mit, er habe den Gesandten in Warschau angewiesen, dieser möge nachfragen, ob Polen in bezug auf die Karpatoukraine etwas plane, und Beck an den ungarisch-polnischen konsultativen Pakt erinnern. Er halte es für nicht ausgeschlossen, daß Polen im Einvernehmen mit Deutschland eine Aktion in der Karpatoukraine vorbereite. 367. 27. 2. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Bukarest Der Gesandte möge erklären, daß von Seiten Ungarns die Bereitschaft einer Annäherung an Rumänien vorliege, jedoch nicht auf der Grundlage des Bieder Vertrags. Vorbedingung hierfür sei eine gebührliche Behandlung der ungarischen Minderheiten. 368. 27. 2. 1939 Brief des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Budapest Der Gesandte möge an zuständiger Stelle mitteilen, daß die ungarische Öffentlichkeit die passive Haltung der Achsenmächte in bezug auf den Schritt der sowjetischen Regierung Ungarn betreffend mit großer Enttäuschung aufgenommen hat. Er werde daher kaum in der Lage sein, im Monat Mai den Austritt Ungarns aus dem Völkerbund anmelden zu können. 369. 27. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Gegen die sowjetischen Maßnahmen wegen des Beitritts Ungarns zum Antikominternpakt seien die deutsche und italienische Regierung nicht geneigt, demonstrative Schritte zu unternehmen. Deutschland sei auf die sowjetischen Rohstoffe angewiesen und daher nicht gewillt, seine Beziehungen zur Sowjetunion zu stören. Der Gesandte meldet, er werde versuchen, die Japaner und die Italiener zu beeinflussen. 780