Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

zeitig wurde Macek von englischer'Seite her gewarnt,die Lage nicht zuzu­spitzen, da der Jugoslawien drohenden deutschen Gefahr auch die Kroaten zum Opfer fallen könnten. Die neue Regierung sei in Zagreb mit Sympathie aufgenommen worden, obwohl es nicht wahrscheinlich sei, daß Macek der kroatischen Nationalisten wegen die Verantwortung für eine sehr kompromißartige Lösung übernehmen würde. 323. 16. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Die Umgestaltung der jugoslawischen Regierung hätte in Berlin Überraschung und Enttäuschung verursacht. Man befürchte, daß die französische Richtung in den Vordergrund tritt, und der Einfluß der Westmächte zur Geltung kommt. Der neuen Regierung gegenüber nähme man einen abwartenden Standpunkt ein. An Cincár-Markovic, der betont hatte, eine deutschfreundliche Politik zu führen, knüpfe man Hoffnungen. 324. 16. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Die Ruhe der deutsch-rumänischen Beziehungen werde durch die Liquidierung der Eisernen Garde gestört. In Deutschland erschienen Artikelserien, die trotz des Protestes der rumänischen Gesandtschaft nicht abgestellt würden. 325. 16. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Nach Ansicht des französischen Gesandten in Belgrad würde es in der Außenpolitik Jugoslawiens zu keiner Änderung kommen. Auch Stoja­dinovic gäbe seine Beziehungen zu den Westmächten nicht auf. Die bisherige Politik einer jugoslawisch-ungarischen Annäherung bliebe ebenfalls unverändert. Bedingung eines Abkommens sei eine analoge Vereinbarung mit Rumänien. 326. 16. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Der japanische Botschafter in Rom hätte eine gemeinsame Abwehr gegen die Sowjetunion empfohlen. In Japan sei man der Meinung, daß in der Sowjetunion der Zersetzungsprozeß bald einsetzen würde, und die entstehenden kleinen Länder keine Gefahr mehr für den Frieden bedeuteten. Der ungarische Gesandte behauptete, daß aus dem Zerfall der Sowjetunion ein ukrainischer 45-Millionen- und ein großrussischer 60-Millionen-Staat hervorgehen würden, um sich binnen kurzem in der großslawischen Idee zu vereinen, was den Frieden in Europa auch weiterhin gefährdete. 327. 16. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Ciano gedenke, Warschau einen Besuch abzustatten. Wahrscheinlich würde es zur Besprechung der allgemeinen europäischen Probleme kommen, und Ciano wünsche den Standpunkt Polens in bezug auf die französischen Aspirationen der Italiener kennenzulernen. Die italie­nisch-polnischen Beziehungen würden auf beiden Seiten für ausge­zeichnet erklärt. 328. 17. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister Der jugoslawische Außenminister wünsche die Politik der Annäherung an Ungarn fortzusetzen. Er hätte sich erkundigt, ob das Bieder Ab­kommen nicht unterfertigt und zugleich in der Relation von Belgrad und Bukarest veröffentlicht werden könnte. 329. 17. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Budapest Der Gesandte berichtet über die Wirkung des sowjetisch-ungarischen diplomatischen Konfliktes. Die Gesandten der kleineren Staaten hätten daraus die Lehre gezogen, daß sich ihre Länder von den Miß­helligkeiten zwischen der Sowjetunion und den Mächten des Anti­775

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