Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

kominternpaktes fernhalten, beiden Gruppen Freundschaft zeigen und ihre Neutralität bewahren müßten. Sie warnten ihre Regierungen, dem Antikominternpakt beizutreten. Die Gesandten der Westmächte und der mit diesen sympathisierenden Staaten sahen in Ungarn ein »Opferlamm*, da ja Berlin und Tokio dem sowjetischen Schritt gegen Ungarn, das sich für sie exponierte, ohnmächtig zusahen. Vor den Vertretern der Antikominternpakt-Mächte hätte der deutsche Botschafter in Moskau sein Bedauern ausgedrückt, der japanische Botschafter kein besonderes Interesse an den Tag gelegt, und auch der polnische Botschafter nicht zur Sache Stellung genommen. Die fremde Presse hätte den ganzen Konflikt in erster Linie zu Sensationsnach­richten verwendet. 330. 17. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Italien setze seine Kriegsvorbereitungen in schnellerem Rhythmus fort. Nach der Ansicht einzelner Mitglieder des diplomatischen Korps in Rom würden die Achsenmächte einen Preventivkrieg beginnen. Nach Ansicht des Gesandten wolle Italien mit seinen Kriegsdrohungen und Einschüchterungsmanövern nur sein Ziel erreichen, nicht aber einen Krieg vom Zaune brechen. 331. 18. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Der Gesandte berichtet über persönliche Fragen deutscher und rumä­nischer Diplomaten und stellt fest, daß sich die deutsch-rumänischen Beziehungen nicht besserten. 332. 18. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Der Gesandte teilt mit, daß Deutschland die von rumänischer Seite angeregten Verhandlungen über das Bieder Abkommen als ungarisch­rumänische Angelegenheit bezeichnete. Weizsäcker halte das Abkom­men für überholt, da ja die Kleine Entente nicht mehr existiert. 333. 18. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Der Gesandte hätte vor zuständiger Stelle zur Sprache gebracht, daß der Artikel im Völkischen Beobachter, der sich mit den karpatoukrai­nischen Wahlen beschäftigt, durchaus nicht die gemeinsam festgeleg­ten Zielsetzungen der ungarisch-deutschen Freundschaft fördere. 334. 18. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister In einem Gespräch mit dem Staatssekretär des Äußeren bezeichnete es der ungarische Gesandte als gefährlich, wenn die Deutschen ihre östliche Politik über die Wiener Expositur oder unter deren Einfluß betrieben. 335. 18. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Der Gesandte berichtet, der deutsche Staatssekretär hätte mitgeteilt, daß die demonstrative Beurlaubung des deutschen Botschafters in Moskau nicht durchführbar sei. Den demonstrativen Telegramm­wechsel nach italienischer Auffassung würde er noch mit seinem Außen­minister besprechen. 336. 18. 2. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Der Außenminister teilt mit, er sei aus Rom dahingehend informiert worden, daß Berlin und Tokio, was die antisowjetische Demonstration betrifft, einen negativen Standpunkt einnahmen. Der Gesandte möge trachten, im Außenministerium die Ursache hierfür zu ermitteln. 776

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