Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

Schließlich führten sie einen Gedankenaustausch über die politischen Entwicklungen in Europa und betonten, man müsse mit Geduld eine Atmosphäre wechselseitigen Vertrauens zwischen Rumänien und Ungarn schaffen. 198. 9. 1. 1939 Schreiben des Generalstabschefs an den Außenminister Budapest Der Generalstabschef gibt neue, ausführliche Daten über den Grenz­zwischenfall in Nagygejőcz bekannt, die die Initiative der Tsche­choslowaken dartun. 199. 10. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Die deutsche Regierung ermahnte Prag, Ordnung und Ruhe zu wahren und verlangte die Daten in bezug auf die Grenzzwischenfälle von Munkács und Ungvár. 200. 10. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­Rom minister Nach Ciano sei der Besuch des polnischen Außenministers in Berchtes­gaden in freundschaftlicher Atmosphäre abgelaufen; das polnisch­deutsche Abkommen sei prolongiert worden. Mit der ukrainischen Frage befasse man sich in Berlin vorsichtig. 201. 10. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­Rom minister Ciano ersuchte den tschechoslowakischen Außenminister, die Fragen in Verbindung mit dem Grenzzwischenfall zu ordnen. Er ermahnte die ungarische Regierung, Provokationen zu vermeiden und empfiehlt Ungarn, gute nachbarliche Beziehungen mit der Tschechoslowakei anzubahnen. 202. 10. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Moskau Der Gesandte möge Litwinow folgendes mitteilen: Er halte den Antikominternpakt für ein politisches Abkommen defensiver Natur; der etwaige ungarische Beitritt zum Antikominternpakt geschehe nicht aus aggressiver Absicht; Ungarn sei noch nicht beigetreten, ließe sich aber in seinem freien Entschluß nicht durch Drohungen beeinflussen. 203. 10. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Belgrad Nach der Information des Außenministers würde man sich bei den nächsten jugoslawisch-rumänischen Unterhandlungen von jugoslawi­scher Seite bemühen, die Zustimmung Rumäniens zum Abschluß eines ungarisch-jugoslawischen Freundschaftsvertrags zu erzielen. 204. 10. 1. 1939 Antwortnote der tschechoslowakischen Regierung an die ungarische Prag Regierung Die tschechoslowakische Regierung teilt mit, daß der Grenzzwischen­fall vom 7. 1. südlich von Ungvár von ungarischen Truppen und Terro­risten angeregt wurde; die tschechoslowakische Regierung sei nicht in der Lage, die Verantwortung für die Geschehnisse zu übernehmen; sie beantrage die Aufstellung einer gemischten Kommission, deren Aufgabe es sein würde, die Einzelheiten des Zwischenfalls zu unter­suchen. Ferner sollten beiderseits Maßnahmen ergriffen werden, um Wiederholungen solcher Zwischenfälle zu vermeiden. Die tschecho­slowakische Regierung erkenne den Wiener Schiedsspruch an und bemühe sich, die guten Beziehungen wiederherzustellen. 205. 10. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Prag Im Zusammenhang mit der Antwortnote der tschechoslowakischen Regierung möge der Gesandte dem tschechoslowakischen Außen­756

Next

/
Oldalképek
Tartalom