Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

206. 207. 10. 1. 1939 Budapest 10. 1. 1939 Budapest 208. 209. 10. 1. 1939 Budapest 11. 1. Prag 1939 209a. Beilage 210. 211. 12. 1. 1939 Paris 12. 1. 1939 Bratislava minister folgendes mitteilen: Die ungarische Regierung wundere sich, daß die tschechoslowakische Regierung nicht die Verantwortung für die Ereignisse in Munkács übernehmen will; sie zähle Beweise auf, nach welchen die Aktion von tschechoslowakischer Seite angeregt wurde. Zur Untersuchung der Einzelheiten des Zwischenfalls trage sie dazu bei, daß eine ungarisch-tschechoslowakische Kommission entsendet werde. Schreiben des Generalstabschefs an den Außenminister Enthält die Beschreibung der militärischen Ereignisse in bezug auf den Grenzzwischenfall von Munkács. Auf Grund konkreter Tatsachen wird nachgewiesen, daß der Angriff von militärischer Seite geplant und durchgeführt worden sei. An der Aktion hätte von tschechischer Seite kein einziger Offizier teilgenommen. Tagesbericht über die Unterredung des tschechosloivakischen Gesandten in Budapest Kobr mit Vörnle, dem ständigen Stellvertreter des ungari­schen Außenministers Kobr überreichte eine Note in bezug auf den Grenzzwischenfall von Nagygejőcz. In dieser Note wird die ungarische Regierung für die Ereignisse verantwortlich gemacht. Vörnle widerlegt. Kob beantragt — im Auftrage seiner Regierung — die Entsendung einer gemischten Kommission und betont, daß nur dann an der Grenze Ruhe sein werde, wenn von beiden Seiten die Freischärler aus der Grenzzone ausgewiesen werden. Aufzeichnung des Außenministeriums Dem Antikominternpakt könne man nur auf Grund der Einladung dreier ursprünglich vertragsschließender Mächte beitreten. Ungarn möge sich also vorläufig auf die Anmeldung seiner diesbezüglichen Bereitschaft und die Erwirkung der Einladung beschränken. Bericht des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in Prag an den Außenminister Der Gesandte Kobr erklärte bei der Übernahme der ungarischen Note im Zusammenhang mit den Ereignissen von Munkács folgendes: Zur Klärung der Frage der Verantwortung sei die gemischte Kommission berufen. Er halte wechselseitige Sicherheitsmaßnahmen für not­wendig, damit sich ähnliche Vorfälle nicht wiederholen. Note der ungarischen Regierung an die tschechoslowakische Regierung Mit Befremden hätte die ungarische Regierung zur Kenntnis genom­men, daß die tschechoslowakische Regierung nicht geneigt sei, für den Grenzzwischenfall von Munkács die Verantwortung zu über­nehmen. Die Note enthält die Aufzählung der konkreten Tatsachen, die beweisen, daß der Grenzzwischenfall von tschechoslowakischer Seite angeregt wurde. Bericht des ungarischen Gesandten in Paris an den Außenminister Chamberlain und Halifax hätten die Frage der Sicherung der neuen tschechoslowakischen Grenzen besprochen. Diese Frage würde Halifax anläßlich seines Besuchs in Rom zur Sprache bringen und über sie nachher mit dem Außenminister Bonnet in Genf unterhandeln. Bericht des ungarischen Konsuls in Bratislava an den Außenminister Der Gesandte protestierte beim Ministerpräsidenten Tiso gegen die Propaganda gegen Ungarn, auf der die slowakische Propaganda ihre Angriffe gegen Ungarn basiert. Tiso erwähnte die Ausweisung slowa­kischer Lehrer; das Erscheinen einer größeren Anzahl ungarischer Soldaten in den Gemeinden des Grenzgebiets, den Fall von Nagy­surány; die Brutalität der ungarischen Gendarmerie; in Schulbüchern und Landkarten die Anführung slowakischer Gebiete als zu Ungarn 757

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