Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Iratok - I. Magyar —német ellentétek a kárpátukrán kérdésben (1938. november 3. -1938. november 30.)

durch den Staat zusammengefassten Rasse auf diesem Planeten sicherzu­stellen, in/dem sie zwischen der Zahl und dem Wachstum des Volkes einer­seits und der Grösse und Güte des Grund und Bodens andererseits ein gesun­des, lebensfähiges, natürliches Verhältnis schafft . . . Nur ein genügend grosser Raum auf dieser Erde sichert einem Volke die Freiheit des Daseins... Deutschland ist heute keine Weltmacht . . . Selbst wenn unsere augenblick­liche militärische Ohnmacht überwunden würde, hätten wir doch auf diesen Titel keinerlei Anspruch mehr. Was bedeutet heute auf dem Planeten ein Gebilde, das in seinem Verhältnis von Volkszahl zur Grundfläche so jämmerlich beschaffen ist wie das derzeitige Deutsche Reich? . . . Wenn die nationalsozialistische Bewegung wirklich die Weihe einer grossen Mission für unser Volk vor der Geschichte erhalten will, muss sie durchdrungen von der Erkenntnis und erfüllt vom Schmerz über seine wirkliche Lage auf dieser Erde, kühn und zielbewusst den Kampf aufnehmen gegen die Ziellosigkeit und Unfähigkeit, die bisher unser deutsches Volk auf seinen aussenpolitischen Wegen leiteten. Sie muss dann, ohne Rücksicht auf „Traditionen" und Vorurteile, den Mut finden, unser Volk und seine Kraft zu sammeln zum Vormarsch auf jener Strasse, die aus der heutigen Beengt­heit des Lebensraumes dieses Volk hinausführt zu neuem Grund und Boden und damit auch für immer von der Gefahr befreit auf dieser Erde zu ver­gehen oder als Sklavenvolk die Dienste anderer besorgen zu müssen Die nationalsozialistische Bewegung muss versuchen, das Missverhältnis zwi­schen unserer Volkszahl und unserer Bodenfläche — diese als Nährquelle sowohl wie auch als machtpolitischer Stützpunkt angesehen -—, zwischen unserer historischen Vergangenheit und der Aussichtslosigkeit unserer Ohn­macht in der Gegenwart zu beseitigen ... So wie Deutschlands Grenzen Gren­zen des Zufalls sind und Augenblicksgrenzen im jehweiligen politischen Rin­gen der Zeit, so auch die Lebensräume der anderen Völker . .. Staatsgrenzen werden durch Menschen geschaffen und durch Menschen geändert ... So wie unsere Vorfahren den Boden, auf dem wir heute leben, nicht vom Him­mel geschenkt erhielten, sondern durch Lebenseinsatz erkämpfen mussten, so wird auch uns in Zukunft den Boden und damit das Leben für unser Volk keine völkische Gnade zuweisen, sondern nur die Gewalt eines siegreichen Schwertes . . . Nicht in einer kolonialen Erwerbung haben wir die Lösung dieser Frage zu erblicken, sondern ausschliesslich im Gewinn eines Sied­lungsgebietes, das die Grundfläche des Mutterlandes selbst erhöht und dadurch nicht nur die neuen Siedler in innigster Gemeinschaft mit dem Stammland erhält, sondern der gesamten Raummenge jene Vorteile sichert, die in ihrer vereinten Grösse liegen . . . Das Recht auf Grund und Boden kann zur Pflicht werden, wenn ohne Bodenerweiterung ein grosses Volk dem Untergang geweiht erscheint . . . Wir schliessen endlich ab die Kolonial­und Handelspolitik der Vorkriegszeit und gehen über zur Bodenpolitik der Zukunft. Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Russland und die ihm Untertanen Randstaaten denken . . . Nicht West- und nicht Ostorientierung darf das künftige Ziel unserer Aussenpolitik sein, sondern Ostpolitik im Sinne der Erwerbung der notwendigen Scholle für unser deutsches Volk . . ." szól Hitler a ,,Mein Kampf"-ban, amelynek zárószavát 1926 novemberében írta. 175

Next

/
Oldalképek
Tartalom