Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

296. 22. 8. 1938 Budapest 297. 22. 8. 1938 Budapest 298. 23. 8. 1938 Budapest 299. 24. 8. 1938 Prag 300. 24. 8. 1938 London 301. 25. 8. 1938 Bled 301a. Beilage überreicht haben, der von unwesentlichen Änderungen abgesehen dem ungarischen Entwurf entspricht. Der Stellvertreter des Außen­ministers empfiehlt seine Annahme. Mit der Tschechoslowakei ist keine Parafierung vorgesehen. Chiffretelegramm des ständigen Stellvertreters des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Gesandte wird angewiesen, an die Mitglieder der ungarischen Begierung, die sich in Kiel aufhalten, die Nachricht weiterzuleiten, daß er für den Text des Kommuniques der Kleinen Entente die Genehmigung zur Parafierung von ungarischer Seite erteilt habe. Bericht des Leiters der Abteilung VI/2, im ungarischen Vertei­digungsministerium an den Generalstabschef Nach einer Äußerung des deutschen Obersten Toussaint sollen die Einigungsversuche Lord Buncimans erfolglos verlaufen sein: zwischen der tschechoslowakischen Regierung und der sudeten­deutschen Partei sollen die Beziehungen an Schärfe zugenommen haben. Berlin bestehe auf der Selbstregierung der Sudetendeut­schen; es müsse mit einer Lösung durch bewaffnetes Vorgehen gerechnet werden; Berlin begnüge sich mit Ungarns wohlwollender Neutralität; man rechnet mit einer Einmischung der Engländer, die Franzosen würden sich in den deutschen Befestigungen verblu­ten; die Sowjetunion sei im Innern und im Fernen Osten gebunden, selbst eine Unterstützung durch Luftstreitkräfte sei unwahr­scheinlich. Ein Rund-Chiffretelegramm des Außenministers an die ungari­schen Gesandtschaften Ungarn hat sich auf der Konferenz von Bled mit allen drei Staaten der Kleinen Entente in der Frage der ungarischen militärischen Gleichberechtigung und des Nichtangriffs, in der Minderheiten­frage mit Rumänien und Jugoslawien geeinigt und zwar in der Form eines Gentleman's Agreements. Mit der Tschechoslowakei wird die Minderheitenfrage erst nach weitgehenderen Zugeständ­nissen geregelt werden. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Ge­schäftsträgers in Prag an den Außenminister Runciman erwartet von Eszterházy eine Antwort auf die Frage: welchen Standpunkt nimmt er nach den Vereinbarungen von Bled ein. Der Gesandte ersucht um Anweisungen. Chiffretelegramm des ungarischen Geschäftsträgers in London an den Außenminister In London glaubt man nicht, daß in Ungarn die öffentliche Mei­nung einen Einfluß auf die Regierung ausübt. Der Geschäftsträger hält es für notwendig, bei der Presse dahinzuwirken, bei der Analyse der Verträge zu betonen, daß sie von einer Einigung in der Minderheitenfrage abhängen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenministerium Zusammenfassung der Vorgeschichte der Vereinbarungen von Bled. Kommunique-Entwurf Ungarns für eine Vereinbarung mit den Staaten der Kleinen Entente Anerkennung der ungarischen militärischen Gleichberechtigung Ungarns durch die Staaten der Kleinen Entente. Wechselseitige Nichtangriffserklärung zwischen Ungarn und den Staaten der Kleinen Entente. 978 I

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