Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

301b. Beilage 302. 26. 8. 1938 Rom 303. 27. 8. 1938 Paris 304. 29. 8. 1938 Bukarest 305. 30. 8. 1938 Budapest 306. 30. 8. 1938 Budapest 307. 30. 8. 1938 Budapest 308. 31. 8. 1938 London Entwurf eines Ergänzungsprotokolls zur Vereinbarung zivischen Ungarn, Jugoslawien und Rumänien Jeder der drei Staaten unternimmt alle Anstrengungen, um jeg­liche Hindernisse für ein freundschaftliches Verhältnis zu beseitigen. Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciano ist der Ansicht, daß sich die tschechoslowakische Frage immer mehr einer bewaffneten Lösung nähere. Im Falle eines europäischen Krieges werde Italien an die Seite Deutschlands treten. Ungarn betrachte man als Verbündeten. Die Sowjetunion werde sich nicht einmischen. Polen erhebe Anspruch auf tsche­choslowakische Gebietsstreifen. Jugslawien werde neutral blei­ben. Chiffretelegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Paris an den Außenminister In Paris kommt man zu der Ansicht, Hitler sei bereit im deutsch —­tschechoslowakischen Konflikt alle Konsequenzen zu übernehmen. Man vergleicht die Lage mit Anfang Juli 1914. Nach einer Äuße­rung des politischen Direktors Massigli vermeiden die französische und die englische Regierung alles, um Hitler zu kränken, trotzdem seien sie auf das Schlimmste vorbereitet. Chiffretelegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Bukarest an den Außenminister Nach Ansicht des deutschen Gesandten in Bukarest werde Rumä­nien im Falle eines deutsch —tschechoslowakischen Konfliktes neutral bleiben, Ungarns Teilnahme jedoch würde die Neutralität sehr erschweren. Wenn Frankreich, England und die Sowjetunion am Konflikt beteiligt wären, könnte Rumänien schwerlich abseits­stehen. Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem englischen Geschäfts­träger in Budapest , Gascoigne und Außenminister Kánya Der englische Geschäftsträger drückt die Genugtuung des engli­schen Außenministers Lord Halifax über die Vereinbarung von Bled aus. Kánya führt aus, das Abkommen werde erst in Kraft treten, wenn mit der Tschechoslowakei eine Einigung über die Minderheitenerklärung getroffen worden ist; Ungarn erwarte von der Tschechoslowakei weitgehende Zugeständnisse. Deutschland übe auf Ungarn keinen Druck aus, von einer Militärkonvention sei keine Rede. Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem englichen Geschäfts­träger in Budapest, Gascoigne und dem ständigen Stellvertreter des Außenministers. Apor Auf die Frage des englischen Geschäftsträgers bezeichnet Apor das Abkommen von Bled mehr als politisches denn als rechtliches Instrument; seine Kraft liege in der Versprechung für die Zukunft. Er bezeichnet den Kellogg-Pakt als in Kraft. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in London Der Deutschlandbesuch des Reichsverwesers war ein Höflichkeits­akt mit politischer Bedeutung. Vereinbarungen wurden nicht getroffen. Chiffretelegramm des ungarischen Geschäftsträgers in London an den Außenminister Die englische Regierung hat in Prag erreicht, daß die polnische Minderheit dieselben Rechte erhält wie die Sudetendeutschen. Fragen nach ähnlichen Rechten für die ungarische Minderheit ist sie ausgewichen. 62" 979

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