Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

minister vorgeschlagenen Text der Erklärung zu akzeptieren. Von der Tschechoslowakei erwartet er ein weitgehenderes Angebot und bittet den rumänischen Außenminister um Vermittlung. Er erwägt noch die Möglichkeit, die Abmachung mit Rumänien und Jugoslawien zu treffen, sie aber wegen der unklaren Situation der Tschechoslowakei nicht zu veröffentlichen. 279a. Beilage Protokoll-Entwurf der ungarischen Regierung Enthält eine Deklaration über die Anerkennung der ungarischen militärischen Gleichberechtigung durch die Staaten der Kleinen Entente und fixiert den Text einer Nichtangriffserklärung; der ergänzende Protokollentwurf enthält die Erklärung, daß die interessierten Staaten gleichzeitig erklären, alles zu unternehmen, um die Schwierigkeiten für freundschaftliche Beziehungen aus dem Wege zu räumen. 279b. Beilage Deklarationsentwurf der ungarischen Regierung Deklaration zur Minderheitenfrage in der Tschechoslowakei. 279c. Beilage Kommunique-Entxvurf der ungarischen Regierung Kommunique über die Verhandlungen und Absprachen zwischen Ungarn und den Staaten der Kleinen Entente. 280. 10. 8. 1938 Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem deutschen Gesandt­Budapest schaftsrat Werkmeister und dem Leiter des Kabinettbüros des unga­rischen Außenministers , Csáky Werkmeister teilt eine vertrauliche Information durch den jugo­slawischen Geschäftsträger Stevanovic mit, wonach Jugoslawien aus dem Völkerbund austreten würde, wenn Ungarn gegenüber Jugoslawien auf die Revisionsforderungen verzichtet. Csáky nimmt diese Mitteilung zweifelnd entgegen. 281. 10. 8. 1938 Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Bukarest an den Außen­Bukarest minister Der ungarische Geschäftsträger hat mit dem rumänischen Außen­minister über die von der ungarischen Regierung vorgeschlagene Minderheitenerklärung verhandelt. Comnen äußerte sich in posi­tivem Sinne über die Einrichtung der rumänischen Regierungs­hauptkommission für Minderheiten. Er hält es für ausgeschlossen, daß die Tschechoslowakei eine weiterreichende Erklärung abgeben werde. Sie werden die Tschechoslowakei nicht im Stich lassen. Die Kleine Entente sei eine Einheit. Die Minderheitenfrage sei eine innere Angelegenheit aller drei Staaten. Über Jugoslawien äu­ßerte sich der rumänische Außenminister, als wären seine Annähe­rungsversuche nicht aufrichtig. 282. 12. 8. 1938 Tagesbericht über die Unterredung zivischen dem rumänischen Gesand­Budapest ten in Budapest, Bossy und dem ständigen Stellvertreter des unga­rischen Außenministers, Apor Der rumänische Außenminister möchte die ungarisch —rumänische und die ungarisch —jugoslawische Abmachung noch vor der Kon­ferenz von Bled definitiv abschließen. Im geplanten Text wünscht er die Abänderung einiger Ausdrücke. Apor gibt seine Zustimmung nicht. 283. 12. 8. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Geschäftsträgers in London an den London Außenminister Runcitnan ist auf Einladung der tschechoslowakischen Regierung, durch Vermittlung der sudetendeutschen Partei nach Prag gefah­ren. Der Geschäfsfträger schlägt vor, im Interesse der ungarischen Minderheit eine ähnliche Einladung auszusprechen. 975

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