Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

284. 13. 8. 1938 Rom 285. 13. 8. 1938 Berlin 286. 14. 8 Bled 1938 287. 16. 8. 1938 Warschau 288. 18. 8. 1938 Budapest 288a. Beilage 288b. Beilage Bericht des ungarischen Militärattaches in Rom an den General­stabschef Nach einer Äußerung Mussolinis müßte die Ausrüstung der unga­rischen Armee und die Militarisierung des ganzen Landes beschleu­nigt werden. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister In Deutschland verdeckt die scheinbare Ruhe eine starke Spannung. Henderson beurteile — im Vertrauen auf Runciinans Aktion — die Lage optimistisch, François-Poncet dagegen pessimistisch. Letzterer erkundigte sich nach dem Ziel der Deutschlandreise des Reichsverwesers; er zweifle an Ungarns friedlichen Absichten. Seiner Meinung nach würde eine ungarische Einmischung das einhellige Auftreten der Kleinen Entente gegen Ungarn zur Folge haben. Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Stojadinovic wird auf der Konferenz von Bled der Tschechoslo­wakei gegenüber in eine peinliche Lage kommen. Er wird ge­zwungen sein, offen zur Übernahme der Verpflichtungen aus dem Bündnisvertrag Stellung zu nehmen. Vermutlich wird auf der Konferenz die Solidarität der Staaten der Kleinen Entente und die Notwendigkeit einer Annäherung an die Nachbarstaaten betont werden. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Warschau an den Außen­minister Der polnische Außenminister Beck möchte auch weiterhin die Annäherung zwischen Ungarn und Jugoslawien fördern; er hegt keinen Zweifel, daß Jugoslawien und Rumänien versuchen werden, sich von der Tschechoslowakei unabhängig zu machen und ihre politische Lage statt dessen mit Bulgarien zu untermauern. Seiner Ansicht nach ist die Kleine Entente keine Machtgruppe mehr. Stojadinovic wolle sich nur nicht offen in Gegensatz zu ihr setzen. Ungarn solle seine Aktion in Belgrad fortführen, Polen werde es unterstützen. Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem rumänischen Gesandten in Budapest , Bossy und Außenminister Kánya Kánya akzeptiert die Modifizierungen, die die rumänische Regei­rung für Jugoslawien und Rumänien zum Entwurf der ungarischen Regierung vorgeschlagen hat. Der rumänische Gesandte erklärt, die Tschechoslowakei könne keine Minderheitenerklärung geben, wie sie gefordert würde, die von der tschechoslowakischen Regie­rung angebotene Erklärung sei unbefriedigend, äußert Kánya. Er überreicht seinen Erklärungsentwurf. Er wolle Prag nicht aus einer Vereinbarung ausschließen, aber dort habe die Lage anders entwickelt. Bossy ist nicht damit einverstanden, daß das Über­einkommen nur mit Rumänien und Jugoslawien parafiert werden soll. Kánya schlägt daher vor, das Protokoll zu einem späteren Zeitpunkt zu unterzeichnen und nach der Lösung der tschecho­slowakischen Krise die Verhandlungen erneut aufzunehmen. Er überreicht einen Kommuniqueentwurf': die Staaten der Kleinen Entente anerkennen Ungarns militärische Gleichberechtigung, die Prinzipien für den INichtangriff. Die übrigen Fragen könnten Gegenstand der Überprüfung sein. Bossy nimmt den Entwurf entgegen. Erklärungsentwurf der ungarischen Regierung Der Entwurf enthält die Erklärung zur Minderheitenfrage, die Ungarn von der Tschechoslowakei erwartet. Kommunique-Entwurf der ungarischen Regierung Enthält den Text des Kommuniqués, der veröffentlicht werden soll. 976

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