Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

Der Gesandte lenkte bei dieser Gelegenheit die Aufmerksamkeit auch auf die ungarische Minderheit. 273. 4. 8. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Warschau Der ungarische Gesandte in London hat das Foreign Office ersucht, Lord Kunciman solle in der Tschechoslowakei nicht nur die Lage der sudetendeutschen, sondern auch der ungarischen Minderheit studieren. Der Außenminister würde eine ähnliche Intervention des polnischen Vertreters in London für angebracht halten. 274.4. 8. 1938 Anweisung des Außenministers an den ungarischen Geschäftsträger in Budapest Warschau Anweisung an den Geschäftsträger, dem polnischen Außenminister Beck mitzuteilen, die ungarische Regierung sei geneigt, die unga­risch —jugoslawische Grenze als endgültig anzuerkennen, sofern Jugoslawien bereit ist, in einem Konflikt zwischen Ungarn und einem seiner Nachbarn neutral zu bleiben. Stojadinovic habe dies zurückgewiesen. Die ungarische Regierung wünsche vor allem eine Regelung der Minderheitenfrage. Stojadinovic sei zu Verhand­lungen bereit, um die Hindernisse für eine ungarisch —jugosla­wische Freundschaft aus dem Wege zu räumen. Auf diesem Gebiet würde die ungarische Regierung Jugoslawien die Initiative und die Bestimmung des Tempos überlassen. Die polnische Regierung solle bei der jugoslawischen Regierung intervenieren, damit Bel­grad einen Vorschlag unterbreitet. 275. 4. 8. 1938 Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Prag an den Außen­Prag minister Für den Besuch Lord Runcimans hat Henlein von Hitler einge­hende Anweisungen erhalten, die Sudetendeutschen fordern eine Volksabstimmung und Angliederung an Deutschland. Wo Runci­man erscheinen wird, werden zur Unterstreichung dieser Forde­rungen Massendemonstrationen stattfinden. 276. 6. 8. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in London Der Gesandte soll das Foreign Office wissen lassen, die Deutsch­landreise des Reichsverwesers sei ein reiner Höflichkeitsbesuch. 277.6. 8. 1938 Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem rumänischen Gesand­Budapest ten in Budapest, Bossy und Außenminister Kánya Der rumänische Gesandte verweist auf das von seiner Regierung vorgelegte Minderheitenstatut, das als eine wohlwollende Geste zu werten sei und empfiehlt, den von Comnen vorgeschlagenen Text der Erklärung zu akzeptieren. Der Außenminister anerkennt, daß sich die Situation gebessert habe, gibt aber keine endgültige Antwort. Er verweist noch einmal auf die Unterschiede, die zwi­schen Rumänien und der Tschechoslowakei bestehen. 278. 7. 8. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Warschau Nach ungarischen Informationen soll Runciman Hlinka zu über­reden versuchen, an der Seite der tschechoslowakischen Regierung zu verbleiben. Der Außenminister ersucht die polnische Regierung, die Slowaken aufzufordern, ihre einmal eingenommene Haltung nicht aufzugeben. Auch die ungarische Regierung werde versu­chen, die Slowaken in dieser Richtung zu beeinflussen. 279. 9. 8. 1938 Anweisung des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Bukarest Da das rumänische Minderheitenstatut günstig beurteilt werden kann, ist der Außenminister bereit, mit kleineren Modifizierungen für Rumänien und Jugoslawien den vom rumänischen Außen­974

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