Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

241. 21. 6. 1938 Warschau 242. 22. 6. 1938 Budapest 242a. Beilage 243. 22. 6. 1938 Berlin 244. 22. 6. 1938 Budapest 245. 23. 6. 1938 Ankara 246. 24. 6. 1938 Warschau Bericht des ungarischen Militärattaches in Warschau an den General­stabschef Polczynski, der Leiter der polnischen Nachrichtenabteilung, bezeichnet die Beibehaltung der Verbindung zwischen dem pol­nischen und dem ungarischen Generalstab für notwendig. Die polnische Regierung sei unverändert tschechoslowakeifeindlich: die ungarisch —polnische militärische Zusammenarbeit soll vorerst auf den Austausch von Nachrichten beschränkt werden. Polczynski meint, es wäre zu überlegen, ob Polen für das übergebene Nach­richtenmaterial über die Tschechoslowakei nicht Angaben über die Sowjetunion liefern sollte. Anweisung des Außenministers an den ungarischen Gesandten in in Bukarest Der Außenminister erteilt Anweisungen zum Protokoll für die Verhandlungen zwischen Ungarn und den Staaten der Kleinen Entente. Er unterstreicht, Mindestforderung sei die Erwähnung der Minderheitenfrage im Protokoll oder zumindest eine Umschrei­bung, hinter der diese Frage vermutet werden kann. Außerdem müßte aus dem Protokoll zu entnehmen sein, daß die einzelnen Staaten der Kleinen Entente in dieser Frage mit Ungarn noch weiter gesonderte Verhandlungen führen. Vertragsentwurf der ungarischen Regierung Der Entwurf enthält eine Erklärung zur ungarischen militärischen Gleichberechtigung und die von Ungarn und den Staaten der Kleinen Entente abzugebende Nichtangriffserklärung. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister In Görings Auftrage teilte General Bodenschatz mit, Stojadinovic wünsche die Verhandlungen mit der ungarischen Regierung fortzusetzen. Göring sei an Jugoslawien besonders interessiert und halte ungarisch —jugoslawische Verhandlungen für sehr wün­schenswert. Information des Außenministers für den ungarischen Gesandten in Warschau Der Außenminister hat den Eindruck, daß der polnische Außen­minister Beck weiter auf seinem einmal zur polnisch —ungari­schen Zusammenarbeit eingenommenen Standpunkt beharrt, während die polnischen Militärkreise davor zurückweichen. Bericht des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenminister Der türkische Außenminister Arasz hat die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen den Balkanstaaten, Bulgarien und Ungarn hervorgehoben. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Die Polen legen Wert auf die Beibehaltung enger Verbindungen zwischen Ungarn und Polen. Sie halten es für möglich, daß die tschechoslowakische Frage möglicherweise zu einer Volksabstim­mung führt, daher sei ihrer Meinung nach eine Stärkung der unga­rischen Position im ehemaligen oberungarischen Gebiet notwending. Es wäre angebracht, den Plan der ungarischen Regierung für eine Autonomie der Slowaken zu veröffentlichen. Außerdem müßte versucht werden, die Bevölkerung der Karpatoukraine zu gewin­nen. Die Polen schlagen einen Gedankenaustausch über die slo­wakisch —karpatoukrainische Frage vor. Nach Ansicht der polnischen Regierung ist Frankreich vor allem bemüht, den Anschein der Bündnistreue aufrechtzuerhalten; um die englische öffentliche Meinung zu gewinnen, sei eine gesteigerte Propaganda 967

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