Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

553. 17. 10. 1938 Moskau 554. 17. 10. 1938 Berlin 555. 18. 10. 1938 Budapest 556. 18. 10. 1938 Warschau 557. 18. 10. 1938 Berlin 558. 18. 10. 1938 Bukarest 559. 19. 10. 1938 Rom 560. 19. 10. 1938 Berlin Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Potyomkin äußerte sich günstig über die Angaben der Volkszählung vom Jahre 1910 als Grundlage für ungarisch —tschechoslowakische Verhandlungen. Den Widerstand der Tschechoslowakei führt er auf deutsche Beeinflussung zurück. Hitler sei gegen die gemein­same ungarisch —polnische Grenze. In der Frage der Volksabstim­mung in der Slowakei und in der Karpatoukraine zeigte er gewisses Verständnis. Das Münchener Abkommen und seine Konsequenzen bezeichnete er als Vergewaltigung und Ungerechtigkeit. Er ersuchte darum, die sowjetfeindliche Haltung der ungarischen Presse zu ändern. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Ribbentrop hat dem tschechoslowakischen Außenminister emp­fohlen, möglichst bald der ungarischen Regierung neue Pläne als Grundlage für weitere Verhandlungen zu übergeben. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Der Gesandte wird angewiesen, Ciano für die schnelle Intervention in Prag den Dank der ungarischen Regierung auszusprechen und ihn zu fragen, ob die Nachrichten, daß Hitler gegen eine gemeinsame ungarisch —polnische Grenze sei, in der Tat authentisch seien. Telegramm des ungarischen Militärattaches in Warschau an den Generalstabschef Der Chef des polnischen Generalstabs hat den Beginn der Aktionen der Freiwilligenverbände angeordnet. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­minister Nach ausländischen Nachrichten sollen die Polen in Paris den deutschfeindlichen Charakter einer gemeinsamen ungarisch —­polnischen Grenze betont haben. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den A ußenminister Der rumänische König wird den polnischen Außenminister Beck in Galatz empfangen; für die Zustimmung zur gemeinsamen ungarisch —polnischen Grenze wird Beck einige kleinere Gebiete der Karpatoukraine anbieten. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciano teilte mit, nach Informationen, die er erhalten habe und nach seinen persönlichen Eindrücken, sei die deutsche Regierung gegen eine gemeinsame ungarisch —polnische Grenze; Mussolini halte diese ungarisch —polnische Grenze als Schutz gegen eine weitere deutsche Expansion zwar für völlig ungenügend, wünsche sie aber trotzdem. Vor Rumänien und Jugoslawien müsse man auf der Hut sein. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach Meinung des Leiters des Deutschen Nachrichtenbüros Otto Meyer wolle Polen eine gemeinsame ungarisch —polnische Grenze um Deutschland abzugrenzen und seine Ausdehnung nach dem Osten durch Schaffung eines Blockes aufzuhalten. Deshalb sei die deutsche Presse Ungarn gegenüber etwas kühler geworden. Deutsch­land unterstütze jede ungarische Forderung, müsse seine Unter­stützung jedoch versagen, wenn es sich zeigt, daß Polen die Erfül­lung ungarischer Wünsche für deutschfeindliche Zwecke ausnutzen wolle. Deutschland brauche ein starkes Ungarn. Deutschlands 1019

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