Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

501. 10. 10. 1938 Warschau 502. 11. 10. 1938 Prag 503. 11. 10. 1938 London 504. 11. 10. 1938 Warschau 505. 11. 10. 1938 Budapest 506. 11. 10. 1938 Budapest 507. 11. 10. 1938 Moskau 508. 11. 10. 1938 Warschau Chiffretelegramm des ungarischen Militärattaches in Warschau an den Generalstabschef Der polnische Generalstab hat beschlossen zur Durchführung von Sabotageakten nach Munkács und Ungvár reguläre Soldaten in Zivil, auf die übrigen Strecken Freiwilligenpatrouillen zu schicken. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Geschäfts­trägers in Prag an den Außenminister Der ukrainische Nationalrat fordert die Auslösung der von Ukrai­nern bewohnten Gebiete aus der Slowakei. Bródy sei aufmerksam gemacht worden, den Posten des Ministerpräsidenten unbedingt zu halten, Fencik sei nicht erwünscht. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den A ußenminister Der englische Außenminister Halifax hat den ungarischen Gesand­ten davon unterrichtet, daß er seinen Gesandten in Prag angewie­sen habe, im Interesse erfolgreicher ungarisch —tschechoslowaki­scher Verhandlungen alle möglichen Schritte zu unternehmen. Telegramm des ungarischen Militärattaches in Warschau an den Generalstabschef Nach einer Mitteilung des polnischen Generalstabs gewährt Polen in der karpatoukrainischen Frage diplomatische und militärische Unterstützung. Freiwilligentruppen auf dem Gebiet der ukraini­schen Minderheit unter fremder Führung würde man nicht gern sehen. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Nachrichten besagen, daß Deutschland eine Zollunion mit der Tschechoslowakei vorbereitet. Der Gesandte wird angewiesen, festzustellen, wieweit diese Nachrichten auf Tatsachen beruhen. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Prag Der Gesandte w ird angewiesen, bei eventuellen Nachfragen Fenciks zu erklären, in der Frage des Anschlusses der Karpatoukraine würde sich die ungarische Regierung unter Beibehaltung des Selbstbestim­mungsrechts seinen Wünschen anpassen. Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Der Gesandte berichtet über sowjetische Presseerklärungen; die Verhandlungen in Komárom würden mit lebhafter Aufmerksam­keit verfolgt, die ungarischen Forderungen würden als übertrieben bezeichnet; Gebietsfragen könnten durch autonome Regieiungen nicht gelöst werden, wichtiger sei, wohin die einzelnen Gebiete gehörten; die Polen würden aus Furcht vor Hitler eine gemeinsame ungarisch —polnische Grenze wollen; sie wollten einen Machtblock schaffen, der sich als gleichrangiger Partner mit Deutschland im Falle eines europäischen Krieges oder eines Angriffs auf die Sowjet­union einigen könnte. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Die Wieczor Warszawszki hat einen Artikel veröffentlicht, in dem die polnischen Gebietsansprüche umrissen werden, Szepesség, einige Teile von Árva und die Gegend von Csaca. Der ungarische Gesandte hat dem Leiter der politischen Abteilung im polnischen Außen­ministerium dargelegt, daß es bei den derzeitigen Verhältnissen nicht opportun sei, die Frage in aller Öffentlichkeit anzuschneiden. C4* 1011

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