Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

573. 22. 10. 1938 Budapest 510. 12. 10. 1938 Budapest 511. 12. 10. 1938 Berlin 512. 12. 10. 1938 Budapest 513. 12. 10. 1938 Berlin 514. 12. 10. 1938 Budapest 515. 12. 10. 1938 Budapest 516. 12. 10. 1938 Genf Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem französischen Gesand­ten in Budapest, Maugras und dem ständigen Stellvertreter des unga­rischen Außenministers, Apor Der französische Gesandte in Budapest ersucht die ungarische Regierung ihre Gebietsforderungen an die Tschechoslowakei zu mäßigen. Apor weist das zurück; seiner Ansicht nach wolle die Tschechoslowakei überhaupt nichts zurückgeben, versuche jetzt die Verhandlungen hinzuziehen; sie rechneten offensichtlich damit,, daß sie nach der Befriedigung der polnischen Ansprüche gestützt auf ihre frei gewordene Armee, die ungarischen Forderungen zurückweisen könnten. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Gesandte wird angewiesen, dem deutschen Staatssekretär des Äußeren für seine Erklärung zum Selbstbestimmungsrecht der Slowaken und Karpatoukrainer zu danken. Die ungarische Regierung hege keinerlei imperialistische Absichten, unterstütze keine neue Blockpolitik und halte es für ihre moralische Pflicht,, eine achsentreue Politik zu führen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der rumänische Gesandte in Berlin hat erklärt, gegen eine Rückglie­derung des von Ungarn bewohnten ehemaligen oberungarischen Gebietes erhebe die rumänische Regierung keinen Einspruch. Sollte die ungarische Regierung jedoch auch slowakische und karpato­ukrainische Gebiete fordern, würden auch sie Forderungen stellen. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Warschau Von ungarischer Seite wird um Unterstützung der Freiwilligentrup­pen und Sabotageakte in der Karpatoukraine ersucht. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der rumänische Gesandte in Berlin anerkennt die Berechtigung der Rückgliederung der von Ungarn bewohnten Gebiete der Tsche­choslowakei. Der karpatoukrainische Korridor könne nicht ver­wirklicht werden. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Gesandte wird angewiesen, vorsichtig Erkundigungen einzu­ziehen, ob es stimmt, daß die Deutschen Anspruch auf Bratislava und Umgebung erheben. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Die ungarische Politik verfolgt keine imperialistischen Ziele, sie hält sich streng an die Prinzipien von München. Sie fordert die Rückgabe der von Ungarn bewohnten Grenzgebiete und ist der Meinung, jede Nationalität solle selbst entscheiden, wohin sie gehö­ren wolle. Bericht des Geschäftsträgers der ungarischen Vertretung beim Völ­kerbund an den Außenminister Informationen der Wilhelmstraße für den deutschen Generalkonsul in Genf: Deutschland wolle freundschaftliche Beziehungen zu Prag und zur neuen slowakischen Regierung herstellen; es unterstütze die ungarischen Forderungen nach Rückgabe der Grenzgebiete, aber weiter nichts; in der Frage der Karpatoukraine verhalte es sich zurückhaltend und stehe auf dem Standpunkt des Selbstbestim­mungsrechts. Der deutsche Generalkonsul erklärte, den Frieden habe nicht Chamberlain, sondern Daladier gerettet. General Game­1012 >

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