Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

573. 22. 10. 1938 Budapest 475. 7. 10. 1938 Warschau 476. 7. 10. 1938 Prag 476a. Beilage 477. 7. 10. 1938 Prag 478. 7. 10. 1938 London 479. 8. 10. 1938 Rom Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Prag Der Gesandte wird angewiesen, Bródy darauf aufmerksam zu machen, daß es für die Karpatoukrainer nur eine vorteilhafte Lösung gibt; durch Volksabstimmung Autonomie in einer unga­rischen Staatengemeinschaft. Die Karpatoukrainer sollen sich durch die Versprechungen der tschechoslowakischen Regierung nicht verwirren lassen. Ungarn hat ein breites Programm für den Aufschwung der Karpatoukraine. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Auf polnischen Vorschlag empfiehlt der Gesandte in der Karpato­ukraine sofortige großangelegte Sabotageakte, unter anderem die Sprengung von Brücken. Mit Hilfe polnischer Agenten bereitet er die Durchführung vor. Telefonisch übermittelter Bericht des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Der ungarische Gesandte hat Gesandten Krno die Note der unga­rischen Regierung übergeben. Krno erklärte dazu, die tschecho­slowakische Regierung werde den für die Verhandlungen vorge­schlagenen Zeitpunkt akzeptieren; die Entlassung der Soldaten ungarischer Nationalität sei bereits im Gange; in der Frage der politischen Gefangenen sei eine günstige Antwort erteilt worden; die übrigen Punkte werden dem Ministerrat vorgelegt. Note der ungarischen Regierung an die tschechoslowakische Regierung Jeder Tag Verspätung ist ein Verlust; mit Rücksicht auf die Ernen­nung eines neuen Außenministers wird der 9. Oktober abends 7 Uhr als letzter Termin für den Beginn der direkten ungarisch — tschechoslowakischen Verhandlungen bestimmt; wiederholt wird die Forderung nach Abtretung einer Grenzstadt. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Aus der Note, die der tschechoslowakische Außenminister dem Gesandten verlesen hat, geht hervor, daß der von der ungarischen Regierung für die direkten ungarisch —tschechoslowakischen Verhandlungen vorgeschlagene Termin akzeptiert wird; in der Note werden ' die Namen der Mitglieder der tschechoslowakischen Delegation angeführt: die Delegation ist ermächtigt, über die vier in der ungarischen Note angeführten Punkte zu verhandeln. Der Gesandte bittet um genaue Darlegung der ungarischen Wün­sche. Der Gesandte fragt ferner, wie sich die ungarische Regierung die Aufstellung der einem gemischten Kommaudo unterstellten Einheiten zur Aufrechterhaltung der Ordnung denke, die tschecho­slowakische Regierung wünsche hierüber genauere Informationen. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Der polnische Botschafter in London hat sich bei einem hohen Beamten des Foreign Office darüber beklagt, daß die englische Regierung in der Frage der polnischen und der ungarischen Min­derheit eine gleichgültige, ja desinteressierte Haltung eingenommen hat. Es sei für Polen eine schwere Beleidigung gewesen, daß es nicht zur Münchener Konferenz eingeladen worden sei. Er hoffe, daß Italien und Deutschland die Schaffung einer gemeinsamen ungarisch —polnischen Grenze unterstützen werden. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Butti zeigte dem Gesandten eine vom rumänischen Gesandten überreichte Aufzeichnung, wonach die tschechoslowakische Regie­1005

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