Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

418b. Beilage 449. 3. 10. 1938 Budapest 450. 3. 10. 1938 Rom 451. 3. 10. 1938 London 451a. Beilage 451b. Beilage 452. 3. 10. 1938 London 453. 3. 10. 1938 Prag Note der polnischen Regierung an die tschechoslowakische Regierung Die polnische Regierung teilt der tschechoslowakischen Regierung mit, daß sie die Minderheitenpassagen des 1925 in Warschau abgeschlossenen polnisch —tschechoslowakischen Abkommens kündigt. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Prag Der Gesandte wird angewiesen, dem tschechoslowakischen Außen­minister Krofta mitzuteilen, im Interesse einer friedlichen Atmo­sphäre der bevorstehenden Verhandlungen wünsche die ungarische Regierung: die Freilassimg der politischen Gefangenen, die Entlas­sung der Soldaten ungarischer Nationalität, zur Aufrechterhaltung der Ordnung die Ausstellung örtlicher gemischter Einheiten, die Übergabe von zwei-drei Grenzstädten. Für den Beginn der Ver­handlungen schlägt die ungarische Regierung den 6. Oktober, 16 Uhr vor, als Ort Komárom. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Ciano hat zugesagt, er werde Stojadinovic ersuchen, in Prag für die ungarischen Interessen einzutreten. Ungarn solle keine slowa­kischen Gebiete fordern. Der italienische Standpunkt ist: sofortiger Anschluß rein ungarischer Gebiete, in Gebieten mit ungarischer Mehrheit Volksabstimmung, Umsiedlung von Sprachinseln. Die Engländer und Franzosen hätten gegen die sofortige Übergabe der von Ungarn bewohnten Gebiete keinen Einwand erhoben. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenmi­nister Der Gesandte legt den Brief des englischen Außenministers Lord Halifax und sein Antwortschreiben dar. Brief des englischen Außenministers Lord Halifax an den unga­rischen Gesandten in London, Barcza Lord Halifax beruft sich auf den Beschluß des Münchener Abkom­mens, wonach die tschechoslowakische und die ungarische Regie­rung innerhalb eines Monats zu einer Einigung kommen sollen, sollte dies mißlingen, kommt die Frage vor eine Konferenz der vier Großmächte; Lord Halifax gibt der Hoffnung Ausdruck, daß direkte ungarisch —tschechoslowakische Verhandlungen innerhalb des vorgesehenen Zeitraumes zum Erfolg führen werden. Antwortschreiben des ungarischen Gesandten in London an den englischen Außenminister Der Gesandte verweist in seinem Schreiben auf die jederzeitigen friedlichen Absichten der ungarischen Regierung; er teilt mit, daß bei der Prager Regierung bereits Schritte für einen baldigen Beginn der direkten Verhandlungen zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei unternommen worden sind und ersucht die englische Regierung, Prag günstig zu beeinflussen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Cadogan stellt Unterstützung der englischen Regierung in Aussicht, er rät, in den Forderungen Maß zu halten. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag Der italienische Gesandte in Prag hat den Eindruck, als sei die tschechoslowakische Regierung zur Übergabe größerer Gebiete bereit, die Slowakei und die Karpatoukraine wolle sie jedoch behalten. Es sei notwendig, die ungarisch —tschechoslowakischen Verhandlungen unverzüglich zu beginnen. 1001

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