Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet
Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata
land ist die englische Regierung von den Ereignissen nicht überrascht worden. 374. 22. 2. 1938 Chiffre-Telegramm Außenminister Kányas an den ungarischen GesandBudapest ten in Washington Nach dem Urteil der ungarischen Regierung wird sich Österreich in Zukunft ruhiger entwickeln können. 375. 22. 2. 1938 Bericht des ungarischen Militärattaches in Rom an den Chef des Rom Generalstabes Die Meinung des italienischen Generalstabschefs Pariani über die Gründe der personellen Veränderungen, die am 4. Februar in Deutschland erfolgt sind. 376. 22. 2. 1938 Chiffre-Telegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Wien an den Wien Außenminister Schuschnigg übermittelt seine Wünsche für den Zeitpunkt von Kányas Wien-Besuch. 377. 22. 2. 1938 Chiffre-Telegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Paris an den Paris Außenminister Rochat teilt mit, daß die englische Regierung noch nicht auf Frankreichs Vorschlag, gemeinsam im Interesse der Unabhängigkeit Österreichs in Berlin zu intervenieren, geantwortet habe. 378. 22. 2. 1938 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den AußenBerlin minister Hitlers Rede hat in der österreichischen Gesandtschaft in Berlin Enttäuschung ausgelöst; Hitler hat weder von der Nichteinmischung, noch von der Anerkennung der Unabhängigkeit Österreichs gesprochen; Kienböck trifft in der kommenden Woche zur Besprechung finanzieller Fragen in Berlin ein. 379. 22. 2. 1938 Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Paris an den AußenParis minister In offiziellen französischen Kreisen hat das Berchtesgadener Treffen Überraschung hervorgerufen; heute vertraut man noch darauf, daß Österreich auf der derzeitigen Grundlage seine Unabhängigkeit werde bewahren können; nach Edens Rücktritt besteht wenig Hoffnung, daß England energisch im Interesse Österreichs auftritt; die französischen Regierungskreise beschäftigt vor allem die Frage, welche Gegendienste Mussolini von Deutschland bekommen hat. Chiffre-Telegramm Außenminister Kányas an den ungarischen Geschäftsträger in Wien Kánya teilt mit, daß er am 2. März nach Wien fährt. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers beim Vatikan an den Außenminister Der Staatssekretärstellvertreter am Vatikan, Tardini, bezeichnet Österreichs Lage als ernst, weil sich herausgestellt hat, daß es nicht auf Hilfe rechnen könne; deutscher Gewaltanwendung stehe kein ernsthaftes Hindernis im Wege. Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Nach Ciano sei das Schicksal der Tschechoslowakei besiegelt und es sei nur eine Frage der Zeit, wann sie als unabhängiger Staat verschwinde; der Anschluß sei nicht zu umgehen, Italien möchte aber den Zeitpunkt der vollständigen Eingliederung hinausschieben; Italien hielte die Schaffung einer horizontalen Achse Rom —Belgrad — Budapest —Warschau für wünschenswert; diese Staatengruppe würde als gleichrangiger Partner neben Deutschland stehen. 383. 26. 2. 1938 Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Wiin an den AußenWjen minister In der Parlamentsrede vom 24. Februar legte Schuschnigg die nach dem Berchtesgadener Treffen entstandene Lage dar; er äußerte, daß 380. 381. 382. 23. 2. 1938 Budapest 25. 2. 1938 Vatikan 26. 2. 1938 Rom 811