Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

Österreich auch weiterhin auf der Verfassung von 1934 und auf dem Abkommen vom 11. Juli 1936 stehe; er bewies Österreichs Lebens­fähigkeit durch Zahlenangaben; für Österreichs Unabhängigkeit und Weiterbestehen rief er das österreichische Volk zur Einheit auf. 384. 28. 2. 1938 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Kanzler Schuschniggs Rede vom 24. Februar hat in Berlin den aller­schlechtesten Eindruck gemacht; nach Meinung des Gesandten kann mit der Verschlechterung des deutsch —österreichischen Ver­hältnisses und demzufolge jederzeit mit dem gewaltsamen Vorgehen Deutschlands gerechnet werden. 385. 28. 2. 193 Bericht des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Prag Der Giornale d'Italia teilte mit, Bênes soll einem Prager Diplomaten gegenüber geäußert haben, er habe schon 1923 den Standpunkt ver­treten, Mussolini müsse beseitigt werden; Wettstein bezweifelt, daß diese Äußerung wirklich gefallen ist. 386. 1. 3. 1938 Bericht des ungarischen Generalkonsuls in München an den Außen­München minister Deutschlands Schwierigkeiten in der Rohstoffversorgung zeigen sich bereits augenfällig im Mangel an grundlegenden Bedarfsartikeln. 387. 2. 3. 1938 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­B erlin minister Der Gesandte bittet um Informationen über Kányas Wien-Reise. 388. 2. 3. 1938 Chiffre-Telegramm des ständigen Stellvertreters des Außenministers an Budapest den ungarischen Gesandten in Berlin Der Gesandte soll Ribbentrop mitteilen, daß Kánya zu einem Ver­wandtenbesuch nach Wien gefahren ist und bei dieser Gelegenheit auch Schuschnigg aufsucht. 389. 2. 3. 1938 Brief Ministerpräsident Kányas an den ungarischen Gesandten in Wien Warschau Zu den Erkundigungen des polnischen Außenministers Beck über Ungarns Tschechoslowakei- und Österreich-Politik teilt er mit: Ungarn sei bereit, an jeder gegen die Tschechoslowakei gerichteten Aktion teilzunehmen und in Anbetracht dessen, daß die polnische Regierung ähnlich denke, hielte er es für notwendig, die bei der Vor­bereitung einer Aktion gegen die Tschechoslowakei auftretenden poli­tischen und militärischen Fragen zu besprechen; Ungarn würde den Fortbestand der österreichischen Unabhängigkeit lieber sehen als die Nachbarschaft eines deutschen 80-Millionen-Reiches; alle Zeichen sprächen dafür, daß der Anschluß nicht aufgehalten werden könne; für diese Eventualität müßte man die Möglichkeiten für die Schaf­fung einer politischen Linie Italien —Jugoslawien —Ungarn —Polen abwägen. 390. 2. 3. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Im jugoslawischen Außenministerium hat man das auf dem Berchtes­gadener Treffen zustandegekomme Übereinkommen mit Befriedi­gung zur Kenntnis genommen; Schuschniggs Rede vom 24. Februar hat in Belgrad den Eindruck erweckt, als hätte die österreichische Regierung von den Westmächten Sicherheiten erhalten. 391. 3. 3. 1938 Reskript des ungarischen Ministeriums des Innern an Außenminister Budapest Kánya Seit Hitlers Rede am 20. Februar hat im Burgenland die Tätigkeit * der nationalsozialistischen Bewegung zugenommen; bei den regie­rungsfeindlichen Demonstrationen spielt die Jugend die Hauptrolle; ein Teil der Einwohner des Burgenlandes würde sieh lieber Ungarn als Deutschland anschließen. 812

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