Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

252. 253. 13. 5. 1937 London 19. 5. 1937 Paris 254. 21. 5. 1937 Budapest 255. 256. 257. 24. 5. 1937 Wien 25. 5. 1937 Wien 25. 5. 1937 Wien Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem englischen Außen­minister Eden und dem ungarischen Außenminister Kánya Eden meint, dadurch, daß Italien in Afrika und in Spanien gebunden sei, hätten Deutschlands Chancen im Donauraum zugenommen; Eden äußert, es wäre nützlich, wenn der ungarische Außenminister Ciano zu verstehen geben würde, daß England Italien gegenüber keinen Haß empfinde. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Paris an den Außen­minister Der österreichische Staatssekretär des Äußeren, Schmidt, teilt mit, das Ziel seiner Pariser Reise sei, der französichen Regierung Auf­klärung über die Situation Österreichs zu geben; im Verlaufe der Besprechungen erläuterte er, daß Österreich keine gegen Deutschland gerichtete Außenpolitik führen könne; er bat darum, England und Frankreich möchten von der Abgabe einer Deklaration über Öster­reichs Unabhängigkeit absehen. Aufzeichnung über die Konferenz zwischen dem italienischen Außen­minister Ciano , dem ungarischen Ministerpräsidenten Darányi und dem ungarischen Außenminister Kánya am 20./21. Mai 1937 Ciano unterrichtet die ungarischen Politiker über die neueste Ent­wicklung des italienisch —jugoslawischen Verhältnisses und legt die Notwendigkeit einer ungarisch —jugoslawischen Annäherung dar; Kánya erklärt, daß Ungarn auf Wunsch Deutschlands und Italiens bereit wäre, sich Jugoslawien anzunähern, obwohl die ungarische Regierung von Stojadinovic' Aufrichtigkeit nicht überzeugt sei; über Rumäniens militärischen Wert und über seine Zuverlässigkeit äußert sich Ciano ungünstig, betont aber, daß Rumänien ein an Naturschät­zen reiches Land sei und dieser Umstand mache es zu einem für die Achsenmächte nützlichen Freund; Ciano gibt das Versprechen ab, die italienisch —rumänische Annäherung von der ungarisch —rumä­nischen Übereinstimmung abhängig zu machen; das Schicksal der Tschechoslowakei würde Italien nicht berühren; im Zusammenhang mit Österreich äußert Ciano, daß der Anschluß früher oder später erfolgen müsse; Italien könne künftig nicht mehr mit Waffengewalt für die Unabhängigkeit Österreichs eintreten (im Verlaufe der Bespre­chung milderte er diese Äußerung und sagte, Ziel der italienischen Außenpolitik sei der Aufschub der Durchführung des Anschlusses); die deutsch —italienische Zusammenarbeit bezeichnet Ciano als dauerhaft, weil er eine englisch —deutsche, vor allem aber eine fran­zösisch —deutsche Annäherung für ausgeschlossen halte; Italien nehme an der Intervention in Spanien bis zur vollkommenen Siche­rung der Herrschaft Francos teil. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Der deutsch —österreichische Flaggen-Zwischenfall in Pinkafeld. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Bei dem deutsch —österreichischen Handballspiel, das am 23. Mai in Wien durchgeführt wurde, kam es zu nationalsozialistischen Demon­strationen. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Hornbostel unterrichtet den Gesandten über Schmidts Besprechun­gen in London und Paris; nach Hornbostels Meinung reiße die deutsch—italienische Achse, weil Deutschland aus wirtschaftlichem Zwang Annäherung an England und Frankreich suche; Eden hätte erklärt, daß jede Bestrebung, die eine Veränderung der mitteleuro­päischen Lage zum Ziel habe, auf Englands Widerstand stoßen würde; der Gesandte hat den Eindruck gewonnen, daß sich Öster­reich in Zukunft stärker auf England und Frankreich orientieren werde. 797

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