Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

258. 25. 5. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Wien Der Staatssekretär des Äußeren, Schmidt, informiert den Gesandten über seine Besprechungen in London und Paris; Hauptziel seiner Besuche sei die Informierung der westlichen Staaten gewesen; eine Garantie der Unabhängigkeit Österreichs hätten sie von keinem Staat erbeten. 259. 26. 5. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Paris an den Außenminister Paris Der österreichische Staatssekretär des Äußeren, Schmidt, teilt dem Gesandten mit: es sei gelungen, der französischen Regierung ver­ständlich zu machen, daß Österreich keine gegen Deutschland gerich­tete Politik führen könne; Grundlage seiner Außenpolitik sei auch weiterhin der Römische Pakt und das Abkommen vom 11. Juli. 260. 28. 5. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Wien Papen ist mit der Politik der österreichischen Regierung unzufrie­den; innenpolitisch führe sie die Bestimmungen des Abkommens vom 11. Juli 1936 nicht durch, außenpolitisch suche sie in London und Paris die Sicherung der österreichischen Unabhängigkeit zu erreichen. 261. 3. 6. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Wien Nach der neuesten Bestimmung des österreichischen Bundesgerichts­hofes verlieren diejenigen Personen, die ohne Ausreisegenehmigung nach Deutschland zu Besuch fahren, die österreichischen Staatsbür­gerschaft. 262. 9. 6. 1937 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister Neurath erklärt, Ziel seines Besuches in Belgrad sei, das deutsch­jugoslawische Freundschaftsverhältnis weiter zu festigen Und ein Gegengewicht gegen den englisch-französischen Einfluß auf dem Balkan zu schaffen; nach Neuraths Erfahrungen sei in Belgrad die Bereitschaft zu einer ungarisch —jugoslawischen Annäherung vor­handen; Österreich bereitet Neurath große Sorgen, weil sich die nationalsozialistischen Führer nur schwer davon zurückhalten ließen^ Unruhen in Österreich zu stiften. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Am 21. Juni tritt eine gemischte deutsch-österreichische Kommis­sion zusammen mit der Aufgabe, die praktische Durchführung des Abkommens vom 11. Juli 1936 voranzutreiben; nach Meinung des Gesandten kann die Tätigkeit der Kommission wegen der ungünstigen Erscheinungen, die sich im deutsch —österreichischen Verhältnis offenbaren, nur zu wenigen Ergebnissen führen. 264. 13. 6. 1937 Tagesbericht über die Beratungen zwischen dem deutschen Außen­Budapest minister Neurath, dem ungarischen Ministerpräsidenten Darányi und dem ungarischen Außenminister Kánya am 12./13. Juni 1937 Kánya erhebt Klage wegen der staatsfeindlichen Propaganda, die innerhalb der Kreise der deutschen Minderheit in Ungarn zu bemer­ken sei und die von Staatsbürgern des Reiches betrieben und gelenkt werde; Neurath ersucht, die ungarische Regierung möge die staats­feindliche Agitation nicht engherzig beurteilen; Hauptziel seines Belgrader Besuches sei gewesen; sich Jugoslawiens Neutralität für den Fall zu versichern, daß deutsche Freiwilligenverbände und regu­läre Truppen gegen Österreich vorgehen würden; nach Neuraths Meinung würde Jugoslawien im Falle eines ungarisch —jugoslawischen Übereinkommens die Tschechoslowakei fallen lassen; Kánya bezwei­felt die Aufrichtigkeit der jugoslawischen Politiker, äußert aber, daß sich die ungarische Regierung auf Wunsch Deutschlands und Italiens aller Handlungen enthalten werde, die die Hoffnung auf eine unga­risch —jugoslawische Aussöhnung gefährden; Neurath gibt einen 263. 11. 6. 1937 Wien 798

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