Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

IV. DAS WIEDERAUFLEBEN DER DEUTSCH—ÖSTERREICHISCHEN GEGENSÄTZE IM FRÜHJAHR 1937. NEURATHS BESPRECHUNGEN IN WIEN 202. 203. 20. 2. 1937 Berlin 22. 2. 1937 Budapest 204 23. 2. 1937 Wien 205. 206. 26. 2. 1937 Wien 26. 2. 1937 Budapest 207. 208. 209. 26. 2. 1937 Wien 27. 2. 1937 Wien 27. 2. 1937 Paris Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Das Deutsche Auswärtige Amt bezeichnet das deutsch —österreichi­sche Verhältnis als ungünstig; das Abkommen vom 11. Juli 1936 habe die deutschen Hoffnungen nicht erfüllt; von Neuraths Reise erwartet man keine wesentlichen Ergebnisse. Tagesbericht über die Besprechung zwischen dem italienischen Gesandten in Budapest, Vinci und dem ungarischen Außenminister Kánya Nach Meinung des italienischen Gesandten sei die Habsburg-Restau­ration im Hinbl-ck auf die italienisch —deutsche Zusammenarbeit nicht wünschenswert; für Ungarn würde die jugoslawisch —ungarische Annäherung eine Erleichterung darstellen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Wien an den Außen­minister Neurath unterrichtet den Gesandten über seine Wiener Besprechun­gen: er habe Schuschnigg mitgeteilt, daß die Habsburg-Restauration für Deutschland untragbar wäre; Deutschland habe Benes' Annä­herung zurückgewiesen; Vertreter des Habsburg-Hauses haben sich nach den Möglichkeiten für eine Position unter Hitlers politischer Führung erkundigt. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Neuraths Wiener Beratungen sind im Geiste des Abkommens vom 11. Juli 1936 verlaufen; das einzige handgreifliche Ergebnis des Besuches, ist die Bildung der gemischten deutsch —österreichischen Kulturkommission; Demonstration der Wiener Nationalsozialisten. Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem österreichischen Gesand­ten in Budapest, Baar-Baarenfels und dem Leiter der politischen Abtei­lung des ungarischen Ministeriums des Äußeren Auf Grund einer Anweisung des österreichischen Ministeriums des Äußeren unterrichtet der österreichische Gesandte Bakách-Bessenyey über Neuraths Besuch in Wien: Die Nachrichten über ein deutsch —• italienisch —österreichisch —ungarisches Militärbündnis seien grund­los; Neurath habe in der Frage der Habsburg-Restauration keinen kategorisch ablehnenden Standpunkt eingenommen; beide Seiten haben festgestellt, daß das Abkommen vom 11. Juli 1936 seine Auf­gabe gut erfülle. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Nach Meinung des Staatssekretärs des Äußeren, Schmidt, haben die österreichischen nationalsozialistischen Führer auf Neurath einen schlechten Eindruck gemacht; neben den kulturellen Fragen und der Regelung der Lage der Emigranten sei auch die Habsburg­Restauration zur Sprache gekommen; die Antwort, die Schuschnigg Neurath zu den Fragen der Restauration gegeben hat. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Minister Glaise-Horstenau teilt mit, die Regierung habe Vorberei­tungen getroffen, um die Nationalsozialisten in die Vaterländische Front einzubeziehen; die über den politischen Einfluß der Legiti­misten verbreiteten Nachrichten hält er für übertrieben. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Paris an den Außen­minister Der Auswärtige Ausschuß der französischen Kammer hat sich in seiner Sitzung vom 24. Februar mit der Frage der Habsburg-Restau­ration beschäftigt; aus den Äußerungen, die auf der Sitzung gefallen sind, schließt der Geschäftsträger, daß die französischen Regierungs­791

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