Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

kreise zur Verhinderung des Anschlusses, der Habsburg-Restauration keine Hindernisse in den Weg legen würden. 210. 27. 2. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Buti teilt mit, daß Gaydas Artikel vom 26. Februar im Zusammen­hang mit Neuraths Wiener Besuch entstanden und die Veröffent­lichung durch eine von Paris gelenkte Pressekampagne notwendig geworden sei; in Gaydas Artikel kam der restaurationsfeindliche Standpunkt der italienischen Regierung zum Ausdruck. 211. 2. 3. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Nach dem Urteil Belgrader politischer Kreise hat Neuraths Wiener Besuch die Entwicklung der deutsch —österreichischen Beziehungen ungünstig beeinflußt; in der Frage der Habsburg-Restauration bestün­den zwischen Deutschland und Österreich scharfe Meinungsver­schiedenheiten. 212. 3. 3. 1937 Brief des ständigen Stellvertreters des ungarischen Außenministers an Budapest den österreichischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister Theodor Hornbostel Als Antwort auf Hornbostels Brief vom 18. Februar teilt Apor mit, die österreichisch —ungarische militärische Zusammenarbeit werde auf der Wien-Reise von Hennyey und Rácz geregelt werden. 213. 5. 3. 1937 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Wien an den Außen­Wien minister Hornbostel äußert, Gaydas Artikel gegen die Restauration stelle lediglich eine Abwehr dar gegen das Bestreben der französischen Presse, einen Keil zwischen Deutschland und Italien zu treiben; ohne vorherige Fühlungnahme mit der ungarischen Regierung werde Schuschnigg keine vorbereitenden Schritte zur Habsburg-Restaura­tion unternehmen. 214. 6. 3. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Besuch des deutschen Außenministers Neurath in Wien hat wenig Ergebnisse gezeitigt und kaum zur Besserung des deutsch — österreichischen Verhältnisses beigetragen. 215. 6. 3. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Wien Der in letzter Zeit zu beobachtende Aufschwung der österreichischen Legitimisten-Bewegung ist eine Folge der Rede des Kanzlers Schusch­nigg; nach Meinung des Gesandten würde die Restauration die Mög­lichkeit des Anschlusses nicht ausschließen; die Pläne der Legiti­misten für eine Personalunion könne Ungarn wegen des Burgen­landes nicht akzeptieren. 216. 12. 3. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten beim Vatikan an den Außen­Vatikan minister Der Anschluß würde den völligen Verlust des vatikanischen Ein­flusses in Österreich bedeuten, deshalb ist der Vatikan naturgemäß gegen jede Anschluß-Bestrebung; die gegenwärtige österreichische innenpolitische Lage gewährt dem Vatikan mehr Einfluß als das der Kirche gegenüber priviligierte Kaisertum und auch deshalb ist der Vatikan an der Aufrechterhaltung der heutigen Situation interessiert. 217. 15. 3. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Neurath hat dem ungarischen Gesandten zu verstehen gegeben, daß die Ilabsburg-Restauration den Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich nach sich ziehen würde; nach Information durch Göring nimmt Deutschland in der Frage der Habsburg-Restauration mit Jugoslawien einen einheitlichen Standpunkt ein. 218. 15. 3. 1937 Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Moskau Der sowjetische Botschafter in Rom meint, Italien habe Deutschland gegenüber seine außenpolitische Selbständigkeit verloren; Mussolini habe Österreich vollkommen dem deutschen Einfluß überlassen; 792.

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