Inventare Teil 9. Inventar des Verkehrsarchivs in Wien (1959)

Die Bestände des Verkehrsarchivs: - A. Selekte und Gesamtregistraturen von Hofstellen und Ministerien

37 fen, Systeinisierung des Personalstandes, Aufnahme, Beförderung, Versetzung und dienstliche Enthebung aller Beamten mit Ausnahme der drei unteren Klassen, Bewilligung von Zulagen und Gnadengaben, der gesamte hahnärztliche Dienst, Erstellung des Budgets, Ausgabe von Krediten an die Direktionen, Bewilligung von Überschreitungen, Verfügungen über das Eigentum und Abschreibungen in der Höhe von mehr als 500 fl, Genehmigung von Vergleichen über 5000 fl, Genehmigung von Spenden, Vergebung von Bauten in der Höhe von mehr als 150.000 bzw. 50.000 fl, Abschluß von Bestandsverträgen im Werte von mehr als 1000 fl oder bei langfristigen von mehr als 100 fl, Übernahme von Bahnbauten für fremde Rechnung, Genehmigung des Personenzugfahr­planes und grundsätzliche Bestimmungen über den Güterzugsverkehr, Be­schaffung und Evidenz der Fahrbetriebsmittel, Bewilligung von gewissen Fahrbegünstigungen, Vereinbarungen über die Anschluß- und Verband­verkehre, Errichtung kommerzieller Agenturen, Beschwerdeführung an die obersten Gerichtshöfe in Sachen der Staatsbahnen und schließlich Überwachung des gesamten Dienstes. Der Wirkungskreis der Direktionen — nunmehr als Staatsbahndirektionen bezeichnet — wurde besonders auf dem Gebiete des Güterzugsverkehres und durch Überweisung des gesamten Reklamations­dienstes wesentlich erweitert. Alle Angelegenheiten nämlich, die nicht dem Ministerium Vorbehalten blieben, fielen automatisch den Direktionen zu, deren Zahl zunächst nicht erweitert wurde. Eine organisatorische Eigen­tümlichkeit war die Stellung der Betriebsleitung Czernowitz, die im Laufe der Jahre de facto eine Direktion wurde. Die interne Organisation des Mi­nisteriums erfuhr durch Teilung von Sektionen und Departements verschie­dene Änderungen. Die erste Gliederung war folgende: Präsidium, Sektion I, juridisch-administrative Angelegenheiten (Wittek) mit den Dep. 1) legis­lative und internationale Angelegenheiten, 2) Eisenbahnkonzessionswesen, 3) technische Lokalbahnangelegenheiten, 4) Personelles, 5) Sozialversiche­rung und Sanitätswesen, 6) Organisation, 7) verwaltungsrechtliche Fragen des Eisenbahnbaues und 8) verwaltungsrechtliche Fragen des Betriebes, Steuern und Gebühren; Sektion II, Finanzielles (Wrba) mit den Dep. 9) allgemeine finanzielle Angelegenheiten, 10) finanzielle Bauangelegenheiten, 11) Staatsaufsicht u. 12) Statistik; Sekt. III, Kommerzielles (Liharzik) mit den Dep. 13) Personen- u. Gepäcktarife, 14) Gütertarife Inland, 15) Gütertarife Ausland, 16) Transport- und Reklamationsdienst und 17) Einnahmenkontrolle; Sekt. IV, Technische Angelegenheiten (Pichler) mit den Dep. 18) Trassierung, 19) Bahnerhaltung und Bauaufsicht, 20) Verkehrsdienst allgemein, 21) Ver­kehrsdienst speziell, 22) elektrische Anlagen, 23) maschinentechnische Kon­struktionen und 24) militärische Eisenbahnangelegenheiten. Als Hilfsämter wurden eingerichtet: das Tariferstellungs- und Abrechnungsbüro, ein Rech­nungsdepartement, die Hauptkassa der Staatsbahnen und eine Hilfsämter­oberdirektion für alle Kanzleigeschäfte. Als Hilfsorgane des Eisenbahn­ministeriums fungierten die Generalinspektion (siehe Seite 30), das Zentra - wagendirigierungsamt (keine Bestände im Verkehrsarchiv vorhanden) sowie

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