Inventare Teil 8. Inventar des Kriegsarchivs in Wien (1953)

I. Band - 17. Die Archive der Anstalten des k. u. k. Heeres und der k. k. Landwehr, sowie der Kriegs- und Nachkriegsinstitutionen 1914-1920

181 4. Offizierstöchter-Erziehungsinstitut (1775—1919). 1775 zu St. Pölten errichtet, wurde es 1786 nach Wien-Hernals verlegt, wo es bis zum Ende der österr.-ung. Monarchie bestanden hat. Trotz des fast 150jährigen Bestandes ist von seinem Schriftgut außer einem Standesbuch nichts an das KA. gelangt. Verzeichnis: Standesbuch 1918/19: 1 Bd. II. Das Militärgeographische Institut. (Siehe auch anschließend: III.) Das eigentliche Archiv des Milgeogr. Instituts befindet sich nicht im KA. Das nachstehend verzeichnete Schriftgut enthält ausschließlich Liquidierungs­und Rechnungsakten vom November 1918 bis Mai 1919 und gelangte über die Registratur des MLA. an das KA. Verzeichnis: 6 Fasz. III. Das Kommando der k. u. k. Kriegsmappierung. Mit Eintritt der Mobilisierung 1914 wurde die geodätische und die Map­pierungs-Gruppe des Milgeogr. Inst, aufgelöst (Hubert Ginzel: „Das Ver­messungswesen im Kriege“)- Die Notwendigkeit von Neuvermessungen auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen nötigte das AOK., ein „Kommando der k. u. k. Kriegsmappierung“ aufzustellen, das mit Zirkularverordnung des KM. vom 14. 9. 1917 in „Kommando des k. u. k. Kriegsvermessungswesens“ um­benannt wurde. Das „Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen“ übergab als Nachfolger des Milgeogr. Inst. 1950 die Registratur dieses Kommandos dem KA. Verzeichnis: Akten 1915—1921: 130 Kartons, Militär-Kommando- und Land- wehr-Stationskommando-Befehle 1916—1918: 5 Kartons. IV. Die Anstalten der Technischen Artillerie. Die Schriftgutbestände der nachstehend verzeichneten Anstalten bestehen mit 2 Ausnahmen, bei denen die zeitlichen Grenzen in Klammer beigesetzt sind, nur ,aus Liquidierungsakten vom November 1918 bis spätestens Jänner 1921; sie kamen vom MLA. an das KA. Verzeichnis: Waffenhauptdepot Wien (vorher Artilleriezeugsdepot) (1917 bis 1919): 16 Fasz.; — Waffenhauptfabrik Wien, Kommando und Fabriksgebarung: 4 Fasz.; — Waffenbeschaffungsanstalt, Kommando und Betriebsbeschaffung: 5 Fasz.; — Munitions-Hauptdepot Wollersdorf: 4 Fasz.; — Mmenwerfer-Haupt- depot Wollersdorf: 4 Fasz.; — Minenwerfer-Hauptdepot Siegersdorf: 10 Fasz.; — Armee- und Korpswaffendepot Graz: 12 Fasz.; — ebenso Innsbruck: 6 Fasz.; — Festungswaffendepot Franzensfeste: 1 Fasz.; — Korps-Waffenfilialdepot Salzburg: 1 Fasz.; — Artillerie- und Munitions-Bergeanstalt Klagenfurt: 1 Fasz.; — Munitions-Hauptfabrik Wollersdorf: 7 Fasz., 15 Mappen; -— Pulverfabrik Blu- mau a. St.: (1900—1920): 47 Fasz., 40 Bde.; — Pulverfabrik Trofaiach: 1 Fasz. V. V. Die Sappeurzeugsanstalten. Wie bei IV. Verzeichnis: Sappeurzeugsdepot Klosterneuburg: 4 Fasz., — Elektrozeugs- depot Wien: 1 Fasz.

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