Inventare Teil 8. Inventar des Kriegsarchivs in Wien (1953)

I. Band - 17. Die Archive der Anstalten des k. u. k. Heeres und der k. k. Landwehr, sowie der Kriegs- und Nachkriegsinstitutionen 1914-1920

182 VI. Die Anstalten der Autotruppe und Trainzeugsanstalten. Wie bei IV. Verzeichnis: Artillerieautopark: 2 Fasz.; — Eisenbahnzeugsdepot Klosterneu­burg: 1 Fasz.; — Trainzeugsdepot Klosterneuburg: 5 Fasz. VII. Die Sanitätsanstalten. Erst seit 1818 scheinen die Spitalskommandanten auch in den Militär­schematismen im Abschnitt über die „Festungs- und Platzkommandanten“ auf; ab 1857/58 bilden sie, beim „Armeestabe“ eingeteilt, eine eigene, ge­schlossene Gruppe „Garnisonsspitäler“ und ab 1870 werden die Garnisons­spitäler mit ihrem „Ökonomiepersonal“ dauernd zu den „Heeresanstalten“ gezählt, während die aus den 1849 gegründeten „Sanitätsbataillons“ gebildete „Sanitätstruppe“, die in den Spitälern Dienst versah, zum Heer selbst zählte. Bei Feldzügen wurden „Feldspitäler“ errichtet. Seit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht mußte im Kriegsfall mit einem wesentlich höheren Bedarf an Militärspitälern gerechnet werden und deshalb sah das Kriegs­leistungsgesetz vom 26. Dezember 1912 (RGBl. Nr. 236/1912) vor, daß die Gemeinden „ihre schon bestehenden Spitäler zur Verfügung zu stellen oder Notspitäler einzurichten und zu überlassen“ haben. So waren im ersten Welt­kriege neben den 27 Garnisonsspitälem, von denen 2 zu Wien und je eines in Linz, Graz, Innsbruck und Baden eingerichtet waren, noch eine Reihe Militär- und Reservespitäler in Tätigkeit. Ebenso waren auch Spitäler von Körperschaften, wie dem Roten Kreuz, dem Deutschen Ritter-Orden, dem Malteser-(Johanniter-)Ritterorden, endlich auch von vermögenden Privat­personen eingerichtet worden. Das nachstehend verzeichnete Schriftgut kam an das KA. zum Teil bei der Übergabe der Registratur des MLA., zum Teil vom Zentralarchiv des Landesinvalidenamtes Wien Ende 1950. Verzeichnis: Militärkommando Wien: Garnisonsspitäler: 1 Wien (1870—1920): 56 Fasz., — 2 Wien (1880 bis 1919): 66 Fasz.; — 27 Baden (1856—1919): 8 Fasz.; — Eh. B 1 a n c a - Spital in Blumau (1918 XI/XII): 1 Fasz.; — Reservespitäler: Klosterneuburg (1904—1913, 1918 XI/XII): 2 Fasz.; — Krems (1897—1919): 3 Fasz.; — Melk (1918 XI/XII): 1 Fasz.; — St. Pölten (1911—1918 XI/XII): 2 Fasz.; — Waid- hofen/Ybbs (1918 XI/XII): 1 Fasz.; — 2 Wien (1914—1919): 3 Fasz.; — 3 Wien (1914—1915): 1 Fasz.; — 10 Wien: 3 Fasz.; — 11 Wien (1918): 1 Fasz.; — 14 Wien (1918): 1 Fasz.; — 15 Wien (1918): 1 Fasz.; — 17 Wien (1918): 1 Fasz.; — 20 Wien (1918): 1 Fasz.; — Wiener Neustadt, vorher Truppenspital, (1851 bis 1913, 1918 XI/XII): 6 Fasz.; — Kriegsspitäler: II Wien (1915—1920): 5 Fasz.; — III Wien (1916—1920) : 8 Fasz.; — IV Wien (1917—1919): 6 Fasz. — VI Wien (1914—1922): 12 Fasz.; — Grinzing (1914—1919): 12 Fasz.; — Wiener Neustadt (1918/19): 2 Fasz.; — Universitätsspital Wien (1914—1918): 1 Fasz. — Rekonvaleszentenheime: Kobenzl (1918 XI/XII): 1 Fasz.; — für Inva­lide Wien (1918 XI — 1920 II): 2 Fasz.; — Waidhofen/Thaya (1918 XI — 1919 VI): 1 Fasz.; — Waidhof en/Ybbs (1917/18): 1 Fasz.; — Militär-Badehaus Baden (Sauerhof) (1918): 1 Fasz.; ■— Wilhelminenspital (1915—1919): 1 Fasz.; — Schloß Wilhelminenberg, Wien IX (1919—1921): 1 Fasz.; — Zentralinspektorat der niederösterr. Heilanstalten für Kriegsbeschädigte (1919—1922): 3 Fasz.; — Sanitätsmaterialdepot Wien (1918 XI — 1919 X) : 1 Fasz. Militärkommando Graz: Garnisonsspital 7 (1886—1921): 12 Fasz.; — Reservespitäier: 6 Laibach und 2 Cormons (1918 VII—X): 1 Fasz.; — Klagenfurt (1918 VIII—XII): 1 Fasz.; — St. Michael (1917/18) : 1 Fasz.; — Velden (1918 VII—IX): 1 Fasz.; — Lagerspital Lebring (1918 VII—XI): 1 Fasz.; — Rekonvaleszentenheime: 1 Fasz.

Next

/
Oldalképek
Tartalom