Inventare Teil 5. Band 7. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1938)
Belgien, von Oskar Schmid
III. Kep. P: c) Die Registraturen der niederländischen Zentralbehörden. 107 land gesandten Sr. de Praet 1536; 53 (71) englische Korrespondenz 1536, (72) Korrespondenz Erzherzog Ferdinands mit Maria von Ungarn 1536, (73) Korrespondenz Erzherzog Ferdinands mit Maria von Ungarn 1537; 54 (74) Korrespondenz Karls V. mit Maria von Ungarn und Granvella 1537; 55 (75) Korrespondenz Marias von Ungarn mit Granvella 1538, (76) englische Korrespondenz 1538, (77) Korrespondenz Erzherzog Ferdinands mit Maria von Ungarn 1538; 56 (78) Korrespondenz Karls V. mit Maria von Ungarn 1538; 57 (79) Korrespondenz Marias von Ungarn mit Granvella 1539, (80) Korrespondenz Erzherzog Ferdinands mit, Maria von Ungarn 1539, (81) englische Korrespondenz 1539, (82) Korrespondenz Karls V. mit Maria von Ungarn 1539; 58 (83) Korrespondenz Erzherzog Ferdinands mit Maria von Ungarn, (84) französische Korrespondenz 1541, (85) englische Korrespondenz; 59 (86) Korrespondenz Karls V. mit Maria von Ungarn 1541; 60 (87) Korrespondenz Marias von Ungarn mit Granvella 1541, (88) Korrespondenz Erzherzog Ferdinands mit Maria von Ungarn 1541; 61 (89) Korrespondenz Marias von Ungarn mit Karl V. und Erzherzog Ferdinand 1542, (90) Korrespondenz Karls V. mit Erzherzog Ferdinand 1542; 62 (91) Korrespondenz Karls V. mit Maria von Ungarn 1542; 63 (92) italienische Korrespondenz 1542, (93) italienische Korrespondenz 1543, (94) Korrespondenz Marias von Ungarn mit Erzherzog Ferdinand 1543; 64 (95) Korrespondenz Granvellas 1543, (96) Korrespondenz verschiedener Personen 150 . —1540. Fasz. 65 enthält Dubletten der den einzelnen Faszikeln beigefügten Inventare. Jedes trägt, mit roter Tinte, als erste Rubrik die Angabe „Copies“ und darauffolgend als Zähler die fortlaufende Zahl der „Liasse“ (entsprechend der alten Numerierung der Kopien) und als Nenner den der- einstigen Aufbewahrungsort (z. B. „Tablette Nr. 313“), als zweite Rubrik die Angabe „Originales“ und darauffolgend als Zähler die Faszikelnummer (nach der mittleren Reihung des Repertoriums P, AB. 195) des Originals und als Nenner das einstige Lókat. Links oben ist das Datum der Übersendung nach Wien, der Adressat („S. E. le Ministre“) und gelegentlich die Mittelsperson der Übermittlung (etwa „le viceprésident du Conseil Royal“) vermerkt.1 Was die belgischen Archive selbst betrifft, so läßt sich nur die Beobachtung machen, daß sie im großen und ganzen in dem alten Verwahrungszustand verblieben und höchstens je nach Bedarf und Zwang von einem Ort zum anderen geschoben wurden. In dem alten Turm der Chambre des comptes waren die Archivalien nicht lange geblieben.2 Im Mai 1761 wurde er abgetragen und man transportierte die Akten in ein Bodengemach des Hőtel de la Chambre des comptes, genannt „Bätiment de la Monnaie“. Es war dies der denkbar schlechteste Aufbewahrungsort, lichtlos und allen Witterungsunbilden aus- * * 1 Außerhalb der Reihung steht das erste Inventar, das die Aufschrift trägt: Inventaire des pieces retrouvées du regne de l’Empereur Charles quint depuis l’an 1480 jusqu’ä l’an 1532 inclusivement á remettre dans leurs correspondances respectives selon les notes marginées audit inventaires.“ Die dort verzeichneten Stücke wurden in dem Jahre 1802 in die damals vorhandenen Liassen 1—54 eingeteilt. * Vgl. S. 100 Anm. 7.