Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)

I. FEJEZET: A mélységbeli vizek - Majzon László dr.–gróf Teleky Géza dr.: A városligeti II. számú mélyfúrás. Szent István-forrás

A városligeti II. számú mélyfúrás til 436.80— 659.70 m Katt. 659.70— 1206.20 „ Rupel. 1206.20— 1246.80 „ Lattorf. 1246.80—(1256.10) „ Obertriadischer Dachsteinkalkstein. Das Holozän wird vom humösen Sand, das Pleistozän vom Sand r Schotter und sandigen Ton gebildet. Der obere Abschnitt des Tortons besteht aus einem Ton mit zahl­reichen Bruchstücken von Fossilien sowie aus sandigen Tonschichten. Auch im unteren Abschnitt herrschen die tonigen Bildungen vor, in denen sandige Tonschichten eingelagert sind. Unter den Bruchstücken der Fossilien im oberen Abschnitt waren ausser Dentalium sp. überhaupt keine bestimmbaren Reste vorhanden. Das Helvet wird überwiegend von sandigen Schichten aufgebaut, obwohl auch die Tonschichten nicht selten sind. Es treten auch Sandstein­einlagerungen auf. Zwischen 247.90 und 258.60 m fand man wieder die Bruchstücke von Fossilien, die aber ebenfalls nicht zu bestimmen waren. Die Süsswasserschichten, welche das Untermiozän repräsentieren dürften, bestehen hauptsächlich aus Ton. In dieser Serie fanden sich nur zwei sandige Schichten. Die untermiozänen Schichten lieferten ausser einigen kleinen Chara-Früchten zweierlei Hydrobia sp. und Ostracoden. Die kattischen Schichten werden durch Sandstein, sandige Tone und Sande vertreten. Tonschichten kommen in diesem Komplex nur selten zum Vorschein. Die rupelischen Schichten enthalten nur in ihrem obersten Abschnitt Sand, während der grösste Teil dieses Komplexes aus einem mergeligen, stellenweise sehr harten, Ton besteht. Auf Grund der zwischen 950.00 und 1029.40 m gefundenen Foraminiferenfauna stimmen sie sehr gut mit dem sog. Kisceller Ton überein. Zwischen 1120.45 und 1190.00 m kom­men dunklere Tonschichten vor, die von Salzsäure nicht aufbrausen. Diese Schichten enthalten keine Foraminiferenfauna. Die unterste Schicht des Rüpels wird von einem sehr harten Tonmergel gebildet. Ins Lattorf gehören mergelige Schichten, die als Aequivalente des Budaer Mergels aufgefasst werden können. Die tiefsten Schichten der Bohrung sind die obertriadischen Dach­steinkalksteinschichten. Die beiliegende Faunatabelle enthält die Fauna der einzelnen Stufen bezw. die Fauna der einzelnen Foraminiferenhorizonte im Rupel. Aus ihr ist zu ersehen, dass der Grossteil der Foraminiferen dieser Bohrung aus dem Rupel zum Vorschein kam. Beim Schlämmen besteht der Rest in manchen Fällen sozusagen ausschliesslich aus den Foraminiferen. Auf Grund dieser reichen Fauna konnte L. Majzon, wie bereits auch bei ande-

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