Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)

VII. FEJEZET: Varia - Száhlender Lajos dr.: A budai keserűvizek története és gazdasági jelentősége

326 Dr. Száhlender Lajos módon könnyűszerrel oiy nagy mennyiségű só termelhető, hogy annak értékesítése, csupán emberi célokr'a, a legmerészebb fantáziát is meg­haladja. Ez a sómennyiség tehát, mint állatgyógyszer és mint ipari nyers­anyag is volna értékesíthető, jelentősége e mennyiségnek az is, hogy ezen ,,Hunyadi-só" a ,.Hunyadi ]ános"-víz egykori elterjedéséhez hasonlóan mind az öt világrészben mint háziszer ismeretes legyen és . szerepeljen. Talán Stadler József annak idején csak tanítványa által méltányolt prófétai meglátása, ha 100 évvel későbben is, — megvalósulás előtt áll. Die Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung des Budaer Bitterwassers. Von Dr. L. Száhlender. Heinrich Horusitzky hielt in seiner grundlegenden Arbeit „Hydrogeo­logie von Buda" unter den Gewässern von Buda sowohl vom geologi­schen, wie auch vom wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus die Thermen für das interressanteste. Der Verfasser ist der Ansicht, dass auch das sulfathaltige Wasser von Budapest geologisch wie auch wirtschaftlich nicht hinter den Ther­men zurück bleibt. Ein auffallender Unterschied in der Beurteilung der sulfathaltigen Gewässer und der Thermen besteht darin, dass die Thermen bereits seit uralten Zeiten bekannt sind, während das sulfathaltige Was­ser erst vor etwa 100 Jahren gefunden wurde und sein Gebrauch nicht einmal auf eine 90 jährige Vergangenheit zurückblicken kann. Dieser auffallende Unterschied kann durch die Tatsache erklärt werden, das die Thermen grösstenteils über der Erdoberfläche in Form von Quellen an das Tageslicht treten, während das sulfathaltige Wasser nur durch gegrabene Brunnen bekannt geworden ist. Die wichtigste Stelle des Vorkommens vom Bitterwasser liegt in einem Gebiet, das früher sumpfig und unbewohnt war. Erst im Jahre 1819 begann man das Wasser der Sümpfe in die Donau abzuleiten. Nach der Aussage von Augenzeugen war an der Stelle der heutigen Ebene, die sich heute an der Südseite von Budapest am rechten Donauufer erstreckt, noch im Jahre 1837 ein grosser Teich. Das am längsten bekannte Bitterwasser in Ungarn war das von Esztergom. Reuss erwähnt in seiner Arbeit über das Saidschitzer Bitter­wasser (1810) auch das Bitterwasser von Esztergom und Epsom, mit denen er das Saidschitzer vergleicht. Der Verfasser besuchte in Gesell­schaft des Herrn Ministerialrates Dr. J. Pöltzel im April 1941 Eszter-

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