Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)
Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája
Hydrogeologie von Buda 337 Schürfbohrungen untersucht, wenn es auch das Niveau der Röhrenlage nicht erreichte, u. zw. mit einer zeitweiligen Erhöhung des Grundwasserniveaus rechnend. Bei der Untersuchung der Korrosivität eines Grundwassers ist in erster Reihe der eventuelle agressive Kohlensäuregelialt des Wassers festzustellen. Ein sehr wichtiger Wert ist der für das Verhältnis der freien Kohlensäure und der Hydrokarbonate massgebende pH-Wert. Der saure, unter 7.2 liegende ph-Wert beschleunigt die Korrosion, besonders bei weichen Wassern. Wesentlicher ist die Kenntnis des für die elektrische Leitungsfähigkeit charakteristischen gelösten Salzgehaltes, bzw. die Menge der verschiedenen Salzarten im untersuchten Wasser. Diese elektrische Leitungsfähigkeit beeinflusst in nicht geringem Maase die Korrosionswirkung der zwischen den Bestandteilen des Eisenrohres und des Bodens auftretenden galvanischen Ströme. Besonders hervorzuheben ist der Sulfatgehalt des Wassers, welcher über einem gewissen Grad steigend, nicht nur die Korrosion des Betons, sondern auch jene des Eisens stark beeinflusst. Der Gehalt an organischer Substanzen im Wasser ist für die Menge derselben im Boden charakteristisch und lässt auf die Möglichkeit der Entstehung von Kohlensäure und anderer organischen Säuren folgen. Die quantitative Bestimmung der Nitrate und Chloride ist besonders im Falle der weichen Wasser sehr wichtig, weil die Chloride über 200 mg/lit., die Nitrate über 80 mg/lit. schon agressiv wirken. Unter den im Wasser gelösten Gasen sind in Hinsicht der Korrosivität Schwefelhydrogen und gelöster Sauerstoff von Belang. Schwefelhydrogen ist stets stark korrosiv, hingegen gelöstes Oxygen nur anfänglich eine solche Wirkung ausübt, nachher aber kann es unter gegebenen Verhältnissen infolge der Kalkbindungsfähigkeit der entstehenden Verbindungen eine intensive Schutzwirkung auf das Röhrmaterial ausüben. Infolge des im Wasser gelösten Oxygens entsteht Eisenhydroxyd, das mit dem aus kohlensäurehaltigem Wasser abgeschiedenen Kalziumkarbonat, an der Innenfläche der Eisenröhren zur Bildung einer Schutzschicht führt. Bei den Bodenuntersuchungen war ausser der quantitativen enthaltenen organischen Substanzen, dann der Feststellung der Gegenwart von Kohlenkörnen, noch die Bestimmung der Schwefelverbindungcn sowie —als Wertanzeiger der entstehenden Galvanelemenlc — die Kenntnis der sogenannten elektrischen Aktivität der Bodenproben holwendig. Zwischen den Eisenröhren und den einzelnen Bodenkonstituenten kann nämlich eine ganze Reihe der Galvanelemente entstehen. In erster Linie kommen hier die im Boden enthaltenen Kohlenkörner in Betracht, welche mit dem Eisenrohr Kohlen-Eisenelemente bilden von starker Korrosionswirkung. Laut Erfahrungen findet sich nicht nur in Schlacken-