Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

Hydrogeologie von Buda 337 angeführt werden, weil sonst das hydrologische Bild des rechten Donau­ufers unvollkommen wäre. Die Anziehungskraft der Gegend, wo gegenwärtig Budapest liegt, lag seit Urzeiten gerade darin, dass hier zahlreiche Thermen empor­brachen. Am Schlossberg wurde unter dem Kaliktuff an einer Stelle die Ablagerung eines kleinen Sumpfes aufgeschlossen, wo neben Knochen­resten auch Splitter von Steingeräten eigebettet lagen. Dieser Umstand beweist, dass bereits der Mensch des paläolithischen Zeitalters, also des Pleistozäns ,die Thermen besuchte. Gedruckte Nachrichten über die Budaer Thermen können bis in das XV. Jahrhundert zurückgeführt werden. In den ersten Aufzeichnungen, unter denen die von G. Werner (3), Mohamed Ben Omer Ben Bajesid (6), E. Brown (12), L. Stocker (16), Kitaibel und Wintert (26), F. Linz­bauer (33) etc. zu erwähnen sind, werden diese Thermen als angenehme Bad- und Heilwässer besprochen. Brown berichtet in einer Reisebeschrei­bung aus dem Jahre 1673 bereits über 8 Bäder. Mit den chemischen Eigenschaften der Budaer Thermalwässer befassten sich ]. Molnár (53, 57, 87), D. Wachtel (63), J. Mantel (64), dann K. Than (114), A'. Chyzer (157), J. Bernáth (111, 129), F. Sajóhelyi (145), M. Balló (146), I. Bo­lemann (176) und 5. Kalecsinszky (198), neuestens K. Emszt (356, 386, 407) und Gy. Weszelszky (316). Über Radium- und Radiumemanations­gehalt berichten die Abhandlungen Gy. Weszelszky's (216, 318, 358, 405). Die Existenz dieser Thermen in geologischer Vergangenheit be­weisen jene Kalktuff- (Travertin-) Ablagerungen, welche in grösseren Höhen an zahlreichen Stellen des Budaer Gebirges bereits im Pleistozän zur Ablagerung gelangten. Letztere Ablagerungen beschrieben bereits im vergangenen Jahrhundert /. v. Szabó (73), F. v. Kubinyi (70) und /. Krenner (69). Über die in diesen Kalktuffen vorkommenden Pisolith­bildungen, welche jenen des Karlsbader Sprudels nicht unähnlich sind, berichtete zuerst G. Palkovics (85), dann Fr. Schafarzik (149). Diesel­ben Kalktuffe, sowie überhaupt die Spuren der einstigen Thermalquellen sind von Z. Sehr éter und T. Kormos (286), dann von E. Scherf (310) eingehend untersucht und beschrieben worden. Dabei wurden auch die Quellenminerale und die thermalen Gesteinsmetamorphosen besprochen. Eine Abhandlung Z. Schréter's (259) macht uns mit der Urgeschichte der Thermalquellen bekannt, sodass hiemit schon die Paläohydrologie der Budaer Thermen erörtert wurde. Auch die rein hydrologische Literatur der Budaer Quellen ist reich­haltig. Die ersten diesbezüglichen Abhandlungen stammen von I. Barra (36) und ]. v. Szabó (52). Besonders letzterer erwarb sich auch in die­ser Hinsicht grosse Verdienste. Nach seinen Mitteilungen ist eine ganze

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