Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

2. ALLGEMEIN-HYDROLOGISCHER TEIL: Einteilung der Gewässer des Budaer Gebirges. Wenn schon in der geologischen Einleitung als Hauptziel dieser Arbeit die praktischen Gesichtspunkte erwähnt wurden, muss bei der folgenden Besprechung der hydrologischen Verhältnisse Budapests wie­der darauf hingewiesen sein, dass diese Arbeit in erster Linie praktischen Erfordernissen dienen soll. Um aber ein möglichts übersichtliches Bild über die hydrologischen Verhältnisse der Haupt- und Rezidenzstadt ge­ben zu können, müssen die im Untergrund zirkulierenden Gewässer in Gruppen geteilt beschrieben werden. Obwohl die freatischen Gewässer letzten Endes alle derselben Herkunft sind, erscheinen sie jedoch unter verschiedenen geologischen Umständen und sind auch in praktischer Hinsicht verschieden zu bewerten. Es sollen daher die unterirdischen Gewässer in Gruppen geteilt werden, welche möglichst sowohl aus geo­logischem, wie auch aus praktischem Gesichtspunkt zueinander gehören. Die Gewässer Budapests, wie auch einige mit ihnen verbundene Fragen, sollen unter folgenden Kapiteln angeführt werden: I. Tiefengewässer, II. Karstwasser, III. Schichtwasser, IV. Grundwasser, V. Herkunft des natürlichen sulfathaltigen Wassers, VI. Zweck der Wasser- und Bodenuntersuchungen. I. Die Tiefengewässer. Das interessanteste Kapitel der Hydrologie der westlichen Stadt­hälfte Budapests befasst sich mit den Thermalquellen, welche in geolo­gischer Vergangenheit und auch noch heutzutage aus der Tiefe empor­quellen. Obwohl die einzelnen Detäilfragen dieser Tiefengewässer bereits des öfteren besprochen wurden, müssen sie auch hier wieder in Kürze

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