Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 91 wege von den feinen Ablagerungen ein reichlicheres Nachströmen des Wassers ermöglicht, wogegen im Falle langsamer Bewegung des Wassers ein Verschlammen der Gänge, eine Verstopfung der Risse und Spalten eintritt, was eine Abnahme der Ergiebigkeit zur Folge hat. Als auf ein gutes Beispiel hiefür sei auf die Mathias­Quelle des St. Emerich-Bades hingewiesen, die am 1. Oktober 1936 bei + 192 cm Donauwasserstand eine. Ergiebigkeit von 0.579 Liter/Secunde besass (2553 Liter pro Tag), am 18. Oktober des­selben Jahres hingegen bei + 184 Donauwasserstand nach völli­gem Abpumpen des Quellenbeckens an der Aufbruchstelle des Wassers 0.8 Liter in der Secunde (69.120 Liter pro Tag) geliefert hat. Fig. 4. Ansicht der Heilquellen Attila und Juventus bei der Elisabeth-Brücke. Es ist ohne weiteres einleuchtend, dass eine Ergiebigkeits­messung ungünstigere Ergebnisse liefern muss, wenn sich die Zu­flusswege zum Quellbecken unter dem Drucke einer höheren Was­sersäule befinden, als wenn die Messung bei niedrigerem Wasser­stande im Becken stattfindet. Als lehrreiches Beispiel möchte ich hier die im Gellért-Bad vorgenommene Messung anführen (17. Juni 1936). Am Tage der Messung lag das Quellwasser 0.60 m über dem Beckenrand im Abstiegstollen, die Wasserspende belief sich aber nur auf 8.03 Secundenliter. Im Zeitpunkte der Messung stand

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