Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die war inen Heilquellen von Budapest 89 keit am 25. Feber 1936 nach vorangehendem 50 mm Niederschlag bei fallendem Wass-er der Donau (200—150 cm) auf 1.1 Sekundenliter. Bei der, durch Bohrung aufgeschlossenen Attila-Quelle stellt sich die Wirkung des Niederschlages mit einer 15 —21-tägigen Verzögerung ein. So betrug die Ergiebigkeit dieser Quelle am 24. September 1935 1.5 Sekundenliter; in derselben Zeit war die Donau im Fallen begriffen und vorher zwischen dem 4. und 6. September wurde eine Niederschlagsmenge von 22 mm gemessen. Die Ursache der erhöhten Ergiebigkeit muss daher im Niederschlag gesucht werden. Dieselbe Quelle zeigte auch Ende Dezember eine kleine Ergiebigkeitszunahme, sie lieferte nähmlich in dieser Zeit 1.25 Sekundenliter, wobei jedoch zu bemerken ist, dass in der ersten Dezemberhälfte über 75 mm Niederschlag gefallen war. Im Sommer hingegen, als die oberen Bodenschichten ausgetrocknet waren, vermochte die Ende Juli herabgefallene Niederschlagsmenge von 65 mm keine nachweisbare Wirkung auszuüben, nachdem nur unbedeutende Mengen des Niederschlagswassers bis zu den wassertragenden Schichten gelangt sind. Bei den Quellenbrunnen des Kaiserbades, so bei der St. Anton-, Marien- und St. Johann-Quelle macht sich ebenfalls ein gewisser Zusammenhang -zwischen dem Niederschlag und der Quellergisbigkeit bemerkbar. Allerdings sind die diesbezüglichen Messungen nicht genug genau; wir haben die Erhöhung des Wasserspiegels unmittelbar nach Einstellung des Pumpenbetriebes in den ihren Abmessungen nach bekannten Brunnenschächten beobachtet. Am 17. August 1936 war die Ergiebigkeit dem früheren Zustande gegenüber geringer, die in der vorangegangenen Zeit (11. August) herabgefallene Regenmenge betrug aber insgesamt nur 12 mm. Am 25. Juni 1936 strömte das Wasser reichlich aus den St. Anton-, St. Johann- und Marien-Quellen, allerdings gab es vorher 18 mm Niederschlag. 4. Die Wirkung des Wasserstandes der Donau auf die Wasserspende der Quellen hat schon F. Linczbauer (14) erkannt. J. Molnár (2.) hat diesen Einfluss durch Messungen bestätigt (2. Seite 51.. 59—61.) und er wurde auch von M. Pálfy und I. Ferenczi als bestehend anerkannt (15). Ein diesbezüglicher Nachweis kann an den meisten unserer heissen Quellen erbracht werden. Ergiebigkeit und Entfernung des Quellortes von der Donau stehen in geraden'