Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Szily József dr.: Bodenuntersuchungen in der Wasserbautechnischen Praxis

Bodenuiitersucliung in der Wasserbautechnischen Praxis 31 Der Bodenaushub beträgt 0.5 m : i, erfordert also etwa % Stunden Arbeit. Vor der Entnahme der Probe wird die Oberfläche des Kerns aus dem ausgehobenen Graben aus sorgfältig geebnet. Dann wird der zur Probeentnahme ausgerüstete Zylinder in die Mitte des Kerns gestellt und gleichmässig in den Boden gedrückt, wobei seine lotrechte Stellung an der Dosenlibelle zu kontrollieren ist. Der Zylinder soll so tief in den Boden eindringen, bis die Probe das obere Ende des verglasten Beobachtungschlitzes erreicht. Hiernach ist der Boden um den Zylinder sorgfältig wegzuräumen. Nach Abnahme des Griffes wird das Versteifungsstück angeschraubt und die Drucksoheibe mit Hilfe der Klemmschraube gegen die geebnete Oberfläche der Bodenprobe angepresst. Die Fuge zwi­schen Druckscheibe und Zylinderwand wird jetzt abgedichtet. Nun kann das Verschliessen der unteren Öffnung des Ent­nahinezylinders folgen. Mit einer dünnen scharfen Stahlplatte wird die Probe vom gewachsenen Boden losgetrennt, wobei auf ein ge­naues Anliegen der Platte an die Rohrschneide zu achten ist, ähnlich wie es bei der Bestimmung des Porenvolumens geschah. Die Zylin­deröffnung wird von der Stahlplatte nach beendetem Abschneiden der Probe völlig zugedeckt. Mit der rechten Hand die Stahlplatte gegen die Schneidekante drückend, fasst man mit der Linken den Entnahmezylinder bei dem oberen dreiflügeligen Versteifungstück, hebt ihn heraus und stellt ihn gestürzt auf den Boden. Das Mate­rial liegt fest im Zylinder, da sein nach unten gekehrtes Ende be­reits sorgfältig verschlossen ist. Man legt jetzt den mit Dichtungs-

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