Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Szily József dr.: Bodenuntersuchungen in der Wasserbautechnischen Praxis

32 József Szily ring versehenen Stahlring auf das konische Zylinderende so, dass die drei Bohrungen des Verschlussringes über die drei freien Ösen zu liegen kommen. Der Ring wird jetzt kräftig gegen die Rohr­schneide gedrückt und mit Hilfe der drei langen Schraubenbolzen so angezogen, dass die Schneidekante die Siebeinlage berühre. Das Anziehen geschieht mit Hilfe der Schraubenmuttern. Die Siebein­lage bietet der Probe sicheren Halt. Der luftdichte Abschluss wird durch Anbringen der Schutzplatte samt Dichtungsring hergestellt. Damit ist die Probeentnahme beendet. Die Probe befindet sich unter luftdichtem Verschluss in dem Zylinder. Der transportfähig gemachte Zylinder kommt mitsamt den übrigen Gerätschaften in den Gerätekasten, der wie bereits erwähnt, am Rücken getragen werden kann. Falls der Transport per Achse erfolgt, ist das Gerät vor Erschütterungen zu schützen, um einer Verdichtung des Probe­materials vorzubeugen. Bei Bahntransporten ist der Gerätekasten als Handgepäck zu behandeln. im Laboratorium angelangt, lege man den gefüllten Zylinder um, entferne die sechs versenkten Schrauben und schraube sogleich die Metallröhrchen an. Im folgenden wird die Schutzplatte abge­nommen und an ihrer Stelle die Stahlhaube nach sorgfältiger Ab­dichtung angeschraubt. Der Rohrzapfen der Haube wird in den Kreisausschnitt der unteren Konsole der Aufhängevorrichtung ein­gebracht. Nach Entfernen des Versteifungsstückes lässt sich der Zylinder an den freigewordenen Ösen mittels Schrauben an die Gabelkonsole der Aufhängevorrichtung befestigen. Jetz ist noch der Rohransatz in den Zylinder einzupassen, wonach an die Unter­suchung der Bodenprobe auf ihre Permeabilität geschritten werden kann. Die Messung selbst wird vollkommen in der bereits beschrie­benen Weise durchgeführt. Erwähnt sei noch, dass im Falle es die Schichtung des Bodens notwendig erscheinen lässt, auch mehrere Bodenproben genommen werden können, in welchem Falle der Beiwert k auch an der Ar­beitsstelle im Felde bestimmt werden kann. In der wasserbautechnischen Praxis wird es häufig vorkommen, dass ausser dem Sickerunksbeiwert auch die Kenntnis der kriti­schen Sickerungsgeschwindigkeit in der betreffenden Bodenart von Wichtigkeit ist. Nachdem diese in engem Zusammenhang steht mit

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