Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,230 Ferenc Papp Gellértberg am) deutlichsten sind. Wie aus den Spuren zu schliessen ist, war die Quellentätigkeit damals eine viel lebhaftere, es kamen an mehreren Stellen und auch in den von der Donau entlegeren südwestlichen und nordwestlichen Teilen des Berges heisse Quellen zum Vorschein, deren Kalktuffablagerungen auch über viel reichere Wasserspende,berichten. Die einstigen Quellen haben grössere Men­gen Kieselsäure enthalten als die heutigen Quellen, wie es die ver­kieselten Mergel auf der Budaörsi-Strasse und der bei dem Kanal­bau gefundene verkieselte Dolomit beweisen. Am Rande des Gellértberges trat das heisse Quellwasser wie um einen mächtigen Propfen seit dem Eozän zutage und es ist nur insoferne eine Änderung eingetreten, als die Quellen gegenwär­tig nur an der nordöstlichen, östlichen und südöstlichen Seite des Berges an 4 Stellen bezw. 38 Punkten hervorbrechen. Das allmäh­liche Sinken der heissen Quellen im immer tiefere Lagen lässt sich in den Ofner Bergen nirgends so deutlich verfolgen, als eben am ^Gellértberg. An jeder Seite des Berges, am deutlichsten aber eben am östlichen und südöstlichen Hang machen sich Spuren einstiger Quellaufbrüche bemerkbar. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, die bereits besprochen wurden (146), sei hier nur erwähnt, dass in 235 m Höhe, also auf der Kuppe des Berges Kalktuffbildungen liegen, die man talabwärts gegen das Rudas- bezw. Gellértbad schreitend wiederholt antrifft und welche ebenso wie die baritführenden Brec­cien, der rote, braune und gelbe in Zersetzung begriffene Dolomit, der verkieselte Mergel die einstigen Gänge und Aufbruchstellen des Thermalwassers bezeichnen. Der Grundstock des Gellértberges be­steht aus karnischem Dolomit auf welchem am Südhange aus dem Eozän stammende hornsteinführende Breccien, an den südlichen, "westlichen und nördlichen Lehnen oligozäner Mergel und als jüng­stes Gestein die im Pliozän bezw. im Pleistozän entstandenen Ab­lagerungen der Quellen, Kalktuff lagern. In 1935 stiess man in 10—15 m Entfernung von der nordwestlichen Ecke des Rudasba­des bei einer Erdarbeit auf schneeweissen Kalktuff aus dem Holo­cän, ein deutlicher Beweis, dass in dieser Gegend nicht nur an den eingefassten Stellen sondern auch zwischen diesen an zahlreichen Punkten Thermalquellen an die Oberfläche getreten sind. Laut dem Bohrprofil der Juventus- und Attilaquellen liegt unter dem Traver­tin (Kalktuff) schlammiger, sandiger Schutt, unter welchem sich gegen Nordost verstärkende Schichten von Ofner Mergel, von in

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