Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die warinen Heilquellen von Budapest 231 Zerstäubung begriffenem Dolomit, sodann frische Dolmitschichten dahinziehen. Sowohl im Mergel, als auch im Dolomit kommen zer­streut Pyrite vor. Unter Beachtung der Lagerung des Ofner Mer­gels kann aufgrund der Bohrergebnisse die von F. Schafarzik ge­äusserte Meinung angenommen werden, wonach die Quellen des Rudasbades längs einer Antiklinalen auftreten, die sich den Schol­len des Geliertberges anschmiegt. Wendet man sich den ringsum des Gellértberges auftretenden Quellen zu, so findet man folgende auch tektonisch begründete Aufbruchstellen: An beiden Enden einer NW —SO Bruchlinie lie­gen die 2 Quellen des St. Imre-Bades sowie jene des Gellértbades. Am Endpunkt einer SW —NO Bruchlinie kommen die Schafarzik' sehen Quellenflüchtlinge 209 m nördlich der Franz Josef Brücke zum Vorschein. Die alten natürlichen Quellen des Rudasbades und des Mineralwasserbetriebes treten ebenfalls an Bruchlinien zutage. Ausnahme von dieser Regel bilden nur die künstlich erschlossenen durch Bauarbeiten und Bohrungen erschlossenen Quellen. Die Hö­henlage der Auf bruchsteilen ist die folgende: Quellen des St. Gellértbades: 95.56 m. ü. d. m. Schafarzikschen Quellenflüchtlinge: 96.00 Von den Quellen des Rudasbades: Mathias Quelle 104.37 Árpád Quelle 104.10 Juventus Quelle 105.90 Attila Quelle 105.20 Quellen des St. Imrebades: Mathias Quelle 104.47 Grosse Quelle 102.78 Von rein geologischem Standpunkt betrachtet ist die Ergie­bigkeit der um den Gellértberg entstehenden Quellen ohne Zweifel in Abnahme begriffen. Die Spuren berichten über eine bedeutend grössere Zahl weitaus ergiebigerer Quellen, so dass die heutigen Quellen nur „verkümmerte Nachkommen" ihrer Vorgänger sind, ihr Wasserreichtum ist aber auch heute noch so beträchtlich, dass sie 3 grosse Bäder und den grössten Trinkwasserbetrieb der Hauptstadt versorgen können wobei noch erhebliche Wassermen­gen unausgenützt bleiben. Ihre Wasserführung ist nicht gleichblei­bend, sondern ändert sich mit dem jeweiligen Wasserstand der Donau, wie es schon von J. Molnár betont und von M. Pálffy be­wiesen wurde. Bei hohem Wasserstand der Donau werden auch jene Mengen von Quellwasser, die ansonsten in die Donau gelan­)j »» n ii n ii »» n »» ii j» n ii »» ii ii ii ii

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