Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 129 tung kommen wir in eine jetzt abgebaute Travertin-Grube, welcher sich nordöstlich der eingebaute Grund Topograph. — No. 22.382 an­schliesst. Dieser Kalktuff fällt sanft nach NNO ein, seine Schichten sind überwiegend dicht, es gibt aber auch ausgehöhlte, chalzedon­haltige und kohlenhaltige, löcherige Schichten. Der von dieser Stelle südwestlich gelegene grössere Steinbruch-Aufschluss gewährt nä­heren Einblick in diesen Kalktuff. In der nordöstlichen Ecke des Grubenfeldes sind die Schichten durch neueren Abbau aufgeschlos­sen. Man sieht zwei dichte, 40—60 cm mächtige Schichten (a, b) und darüber eine ebenso mächtige Bank (d). Letztere lagert zwi­schen zwei (c, e) 30—40 cm mächtigen, hohlen, chalzedonhaltigen Schichten, über die sich eine 2 m hohe dichte Felswand erhebt. Ausser dem Chalzedon können wir auch weisse, 2—3 cm mächtige, zerdrückten Schnüren ähnliche Formen in den Hohlräumen beob­achten. Nach dem Profil der im Westen des Grubenfeldes und in dessen Nachbarschaft befindlichen Brunnen, beträgt die Mächtig­keit dieser Schichten durchschnittlich 4 m, sie fallen in die Richtung 2 h 0°, unter 6—12° ein. Unter dem Travertin ist pleistozäner Donau­sand, kalkiger Sandstein, dann Ton. In diesem Gebiete sind viele Stein_ brüche zu sehen; dort, wo der Travertin nicht gestört wurde, kom­men die Schichtköpfe alten Ruinen ähnlich zum Vorschein. Dieses Gebiet dürfte im Pleistozän die Aufbruchstelle der Quellen des heu­tigen Römerbades gewesen sein; es war ein von Thermen gespeis­ter Teich, seine Ausdehnung ist mit dem Vorkommnis vom Arany­berg auf 2 km 2 zu schätzen. Die Travertinbänke der von diesem Grubenfeld SSW-lich lie­genden alten Steinbrüche (neben dem Haus der Witwe E. Nemes) fallen in die Richtung 11 h 5° mit 10° ein. Hier findet man auf Chal­zedon aufgewachsene skalenoedrische Kalzitkristalle. In den Gruben der Obstbäume, in 180 m ü. d. M. konnte ich überall Travertin beob­achten. Von der Höhenkote 180 m beginnend sind wegen der mächtigen Bodendecke und des Mangels an Aufschlüssen keine Travertin­Schichten zu sehen, sie kommen nur in der Nähe des Aranyberges, in einer Entfernung von 300—350 m gegen Nordosten in 177 m Höhe wieder zum Vorschein. Das Travertin-Lager musste nach seiner Entstehung unter den Einfluss von Krustenbewegungen geraten sein. Hidrológiai Ki zlöny XVII. 9

Next

/
Oldalképek
Tartalom