Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,130 Ferenc Papp Sowohl in den alten, wie auch in den neuen Abbauen gibt es Stellen, welche noch die Spuren einstiger (pleistozänen) Thermen bewahren. An solchen Stellen kann man auch heute noch deutlich sehen, wie das aufbrechende Warmwasser die Travertinfelsen aufgelöst hat. Fossiles Moss bedeckt die Quelltrichter und in den alten Quell­becken finden wir lose bzw. konglomeratische Stücke des Aragonit­Pisolith. Der Travertin ist in allen Übergangsformen, vom losen bis zum hohlen-löcherigen vertreten. Fig. 13. Erbsensteine JUS dem Becken einer einstigen Thermalquelle vom Kisceller-Plateau. Der Kalktuff lagerte sich im Gebiet zwischen der Ujlaker Zie­gelei und dem Kisceller Kloster, in dem im Pleistozän durch Ther­men gespeisten Teichbecken ab; seine Mächtigkeit nimmt gegen Süden zu, erreicht dort 8—10 m, und beträgt bei der Kalvarie nur etwa 3—4 m. Nördlich des Kisceller Klosters, bis zum alten Budaer Friedhof ist über dem Kisceller Ton kein Travertin zu finden. An der Farkas­toroki Strasse kommt eine Kalktuffbank zum Vorschein, ihre Mäch­tigkeit schwankt zwischen 1 .20 und 1 .80 m (sie wächst gegen Nord­osten) und fällt in die Richtung 21" unter 10° ein. Diese Kalktuff­schichten setzten sich vom Friedhof gegen N und NNO fort. Der Ördögárok vom Táborberg ist aus einem einstigen aus den rö­mischen Zeiten (?) stammenden unfachgemäss betriebenen Steinbruch

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