Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die war inen Heilquellen von Budapest 123 Calcit umgewandelt ist. Erbsensteine kommen in unteren Schichten des Kalktuffes vor, wie es schon von J. Szabó festgestellt wurde. Die vielästigen-nierigen Aragonite sind mehr verbreitet als die Erbsensteine: Verfasser fand solche auf dem Kleinzellerplateau, am Ürömberg, Rókaberg, Kőkapuberg, Homokbérg. Da die Kalzite keine ausgeprägten Zeugen der Thermne sind, wollen wir nur kurz auf die Artikeln von G. Melzer (19), L. Jugovics und Marie Vencll hinweisen. Verfasser beobachtete Calcite — die bisher noch nicht erwähnt waren — : am Kakukberg, Hársberg, Feketeberg, Csúcsberg. I ffg^B Éffin i gäH j j ' vS&r 'S Hj^Hfc. fl = U Fig. 9. Kalktuffschicht am Várberg bei der Fischerbastei. Gips wurde bisher in den Budaer Bergen nicht für Beweis von Thermen gehalten, obwohl es in manchen Fällen, wie auch hier sich aus den Warmenquellen ausscheidet. Ausnahme bilden die Gipse, die im Kleinzeller Ton vorkommen. A. Lacroix widmet in seiner Mineralogie dem aus Thermalwasser entstandenen Gips ein eigenes Kapitel (26). Nach A. Lacroix sind jene Gipskristalle die aus warmen Quellwasser stammen, dünntafelig ausgebildet oder sie erscheinen in nierigen Drüsen, in Frankreich kommen solche in Cautorete, Aix les Bains usw. vor. Verfasser fand in den Höhlen am Szemlőberg und Ferencberg nierigdrusige Klumpen von Gips. F. Schufarzik sammelte am Mathiasberg Budaer Mergel, der von wasserklaren dünntäfeligen Gipskristallen bedeckt war. F. Schaf arzik erwähnt auch Gipskristalle (11) bei dem Bau der Elisabeth-Brücke (Ostfuss des Gellértberges).